- Postulat
- Vernunft
- Unvermittelt
- Konkretionen
- Absolute Bedingtheit
- In Relationen
- Durchwirkung des Unerklärten
- Transpositivität
- Religiöse Orientierung
- Transformation des Religiösen
- Transzendenzbezüge
- Religion, Kultur
- Verstehen und Werden
- Ehrerbietung
- Zum Positivismus
- Evolutorisches
- Religion und Wissenschaft
- Kognitive Dimension
- Rückgang auf den Ursprung
- Immanentisierungen
- Unbedingtheit und Hier
- Kant und Glaubensbegriff
- Ausgang zur Bestimmung
- Säkularisierungsthese
- Schleiermacher, Wirklichkeit
- Säkularisiert und enthusiasmiert
- Gegenstand der Ehrfurcht
- Hierophanie, Logoi
- Das Heilige
- Das Heilige, selbstreflexiv
- Vernunft, Lenkung
- Ort der Fülle
- Postsäkular
- Respiritualisierung
- Religiositätsverluste
- Religion und Prägung
- Emergenz und Hinderung
- Christentum, griechisches Erbe
- Theistischer Futurismus?
- Metaphysik, ganze Physik
- Metaphysischer Bestand
- Absetzungen
- Eigenes Sein
- Ein Überfließen
- Oszillation, Welt ist wahr und unwahr
- Durchwirkung aus dem Einen
- Körper im Gleichgewicht
- Mitleiden
- Ein Geben und Vermehren
- Verbindendes
- Zusammenkunft
- Weg aus dem Instinkt
- Bestimmung des Geschlechts
- Festigung der Vielheit
- Schöpfung als vorgestellte Wirkung
- Russell und Einheitsgedanken
- Sein und Denken
- Stetes Fortschreiten
- Zur Idee
- Inspiration
- Denken in Veranschaulichung
- Einheit und Distraktion
- Kunst und Selbstaufhebung
- Gebet im Einen
- Gruß an den Tag
- Innere Kunst
- Entbildlichung
- Sein, Natur
- Negation der Negation
- Aneignung
- Natur als Anderssein
- Subjektiv/objektiv idealistisch
- Reichweite des Seins
- Unser Realismus
- Bewußtsein und Spezies
- Kongruenz mit dem eigenen Vermögen
- Genuine Evolution
- Sprache
- Soma und Übersetzung
- Purusa und Welt
- Wunsch und Handlung
- Manas und Begrenzung
- Vorintentional
- Zum Ding an sich
- Der Erstgeborene
- Manifestation
- Hebungen
- Ganze Welt
- Ideenlehren
- Fülle des Nous
- Traum und Hypostasen
- Negative Theologie
- Zum Höchsten
- Aus sich selbst
- Ausrichtung
- Immanentes
- Immanentes Licht
- Licht aller Lichter
- Konzentration und Klärung
- Pfeil des Upanishad
- Selbstvergewisserung
- Einswerdung, Entbildlichung
- Upanisad und Selbstkontrolle
- Upanisad, Kunst
- Upanisad, Plotin, Atman und Reduktion
- Upanisad, Plotin, zum Ideal
- Upanisad, Plotin, Körper
- Upanisad, Plotin, Sein
- Lust und Ojas
- Zum Disparaten
- Brahman, Plotins Das Eine
- Angleichung
- Zum Purusa
- Upanisad, Fichte, Heisenberg
- Metaphilosophischer Hinduismus
- Einheit des Selbst
- Wissen um Brahman
- Atman und Hierarchie
- Wert der Inkarnation
- Dharma und Realisierung
- Handlung zum Ganzen
- Angst und Welt
- Erkennen und Ganzsein
- Ursächlichkeit
- Atman und Täuschung
- Upanisad und Fichte
- Unmittelbarkeit der Formulierung
- Ethische Belehrung durch Krishna
- Selbst
- Sakrale Potenz
- Mythische Substanz
- Zum Sein
- Upanishad, Identität
- Upanishad, Aneignung
- Upanishad, Denken
- Upanishad, über dem Bild
- Upanishad, Monismus
- Upanishad, Traum
- Energetische Ebene
- Setzung des Selbst
- Die ganze Welt
- Divergierende Perzeption
- Das ganze Subjekt
- Ein Mehr an Hier
- Rückkehr zum Geist
- Ganzheit zur Liebe
- Vor-Existentes
- Sicht und Welt
- Welt durch Wahrnehmung
- Findung
- Selbstentfaltung der Idee
- Plotin, das Schöne
- Materie, Psyche
- Psyche und Raumzeit
- Alltägliches Relativieren
- Selbstbild
- Transhistorischer Zustand
- Wahrhafte Gegenwart
- Geschichtliche Religion
- Überzeitlicher Dualismus?
- Utopia, Dystopia
- Fluktuierende Substanz
- Das Genie
- Die Tiefen des Innen
- Weltbetrachtung
- Bestmögliche Welt
- Durchschreiten, beenden
- Blick zum Hohen
- Groß in der Widrigkeit
- Positive Bestimmungen
- Wunsch nach Wachstum
- Ein Hinauskommen
- Wille zum Leben
- Vergeblichkeit
- Tonal, Nagual, Weltdefinition
- Fülle und Leere
- Gefäß
- Rückführung
- Zwei Welten
- Die magische Kraft
- Apriorie, Kraft
- Die äußeren Dinge
- Entbildlichung
- Erkennendes Sein
- Unendliche Verortung und Kraft
- Sehen und Wissen
- Überkommen
- Die Pflicht
- Verwirklichung
- Ohne Vermittlung
- Gebet und Sein
- Ojas
- Integrität
- Bastion des Bewußtseins
- Welt und Trugbild
- Ganz werden
- Über den Bildern
- Verbindung der Welten?
- Durchwirkung im Einen
- Entäußerung
- Wahrnehmen
- Alleinheit, All-Einheit
- Don Juan Matus, Strings, Nous
- Mythos und Hypostase
- Gegenwille
- Zusammenkunft und Aufstieg
- Das Selber-Empfangen
- Übereignung
- Das Über-Sich-Hinausgehen
- Die Einung
- Resignatives Sein
- Unerschütterlichkeit
- Wesen des Geistes
- Lebenszwecke
- Licht der Zusammenheit
- Aurisches Ei
- Der einzige Bezug
- Introversion und Rückgang
- Intention zum Unendlichen
- Gott als Tun
- Gesetz des Himmels
- Es ist ein Eines
- Menschenmaß
- Paradigmen, Symbole
- Religiöse Wissenschaft
- Denken und Sein
- Lösen der Bilder
- Konvergenz
- Manifestationen
- Trachten, Denken, Sein
- Materie, Begriff
- Konflikte
- Einung
- Welt-Erwirken
- Totalität der Annahme
- Im Hier im Prozeß
- Kraft in Allem
- Das Gute erfassen
- Vielheit in der Einheit
- Meister Eckhart und Gnade
- Qualitäten des Einen im Vielen
- Durchdringung
- Unbewußtes, Ursächliches
- Soziale Inflation
- Denken als Sein
- Ende allen Seins
- Kontinuum der Energetik
- Die Psyche, ein Störer
- Welt und Wahn
- Psychische Welt
- C.G. Jung, Anthroposophie
- Trieb und Bewußtsein
- Der Tod ein selig Ding
- Freiheit, Fichte, Tantra
- Neigung der Seele
- Entbildlichen
- In der Welt?
- Grund und Fülle
- Eigenobjektivierung
- Seele und Eidos
- Vollzug des Unbewußten
- Epiphänomen
- Psyche zur Physis
- Zum Mythos
- Im Scheinleben
- Einkehr zu sich selbst
- Wahrhaftiges Leben
- 'Ohne Weh und Hölle'
- Der Brand
- Immanente Andersheit
- Zwischen - Seele
- Denken als Sein
- Liebe
- Fichte, Fokus des echten Seins
- Tugend zum Geist
- Zum Verhältnis von Seele und Eidos
- Körper als Instrument
- Identität
- Er tut das seine
- Geringe Welt
- Kontinuum
- Energie und Bild
- Schönheit in der Form
- Das Dazutun
- Über der Gestalt
- Das Hinausschwingen
- Drei Wege
- Bildliches Sein und Leiden
- Dynamische Identität?
- Glanz und Ganzes
- Das Wort
- Grundhaftes Sein
- Gefäß
- Aufhebung
- Vielfachbilder
- Der Religiöse
- Zum Wesen von Synchronizitäten
- Bahnungen
- Zur eigentlichen Größe
- Das wahrhaftige Leben
- Liebe und Mitte
- Anderes Sein
- Religiösität und Totalität
- Willen, Nichtung
- Welt zum Mirakel
- Attribut des Denkens
- Das Lebendige, das Alte
- Entfaltungen
- Sich selbst erfüllen
- Quelle aus sich selbst
- Begehr und Gewahrwerdung
- Kinder der Unwissenheit
- Lohn des Lebens
- Selbst-eigener Zustand des Wesens
- Im Zentro der Zeit
- Distraktion, Holismus
- Fichte, der Religiöse
- Vergewisserung
- Gemeinschaft des Einsamen
- Erfaßtwerden
- Analogon des Demiurgischen
- Unendlichkeit der Welt
- Furore Eroico
- Zahlhaft
- Apriorie der Sprache
- Einfaltung
- Gestalten des Nicht-Gestalthaften
- Pronoia neuplatonisch
- Neuplatonische Partizipation und Atman
- Mystik zur Gegenwart
- Über den Mythos
- Das Hinzuerwerben
- Entpersönlichung
- Realisierung des Bildes
- Plotin, Bruno, Tantrismus
- Abstraktionen
- Seele, Durchlichtung
- Wirkung, Hemmung, Gnosis
- Rückgänge aus dem Bild
- Monadische Weise
- Einung mit dem Einen
- Erlösung
- Archaische Wiederkunft?
- Eigene Unendlichkeit
- Jenseits der Gnade
- Eckharts Gebet
- Diskrepanzen
- Sein und Nichtsein
- Überschwung
- Zur Synchronizität
- Solipsistisch
- Gott lassen
- In rechtem Frieden
- Zyklisches Universum und Weltennacht
- Zum Wesen der Synchronizität
- Diskrete Raumzeit
- Stabilität der Welt
- Gegenwart und Ewiges
- Elektrizität
- Unverstandene Wissenschaft
- Welt-Sehen
- Das Teil-Sein
- Genie
- Neue Welt und Kunst
- Ding an Sich
- Bei Gott?
- Telos und Zwang
- Datenlagen
- Fichte, Seele und Wesensgrund
- Fichte, Erhebung
- Fichte , Selbstbestimmung
- Begehr
- Geist und Ansehen
- Hypostase und Objektivation
- Entgeistigung
- Ein Hereinziehen
- Aktuale Unendlichkeit
- Unbleiben
- Verharren und Beständigkeit
- Bewußtsein, apriorisch
- Hegel und Kunst
- Sinn des Nichtseins
- Zweck des Daseins
- Die Lebenskraft
- Inkarnationen
- Welt-Sehen
- Formbildende Absoluta
- Purusa
- Fichte und Aufschwung
- Opfertum und Hinderung
- Eigenleben des Nous
- Handlung, Übersprung
- Die Gunas
- Bedingungen des Ich
- Subtile Grundlegungen
- Aufnahme der Seele
- Begrenzung und Werdung
- Das Exemplarische
- Zum Andern
- Empfindungsgemeinschaft
- Höhere Kausalität
- Leere und Sinn
- Lebensprämisse
- Selbst, Durchdringung
- Wissenschaft und Spiritualität
- Anzestrale Konstitution
- Sattva
- Zeitgeist
- Ismen
- Archetypus, Mythologem
- Ontisches Kontinuum
- Parapsychisches Licht
- Augenmotiv
- Der erdachte Mensch
- Eros und Zweck
- Allseele
- Diskrete Seele
- Seelische Verwirklichung
- Erkennen und Umfassen
- Seelisches Innewerden
- Seelische Rückkehr
- Ein seelisches Hinaufziehen
- Drang zum Werk und Kontinuität
- Angleichung der Seele
- Das Gute aus sich
- Das Seiende und das Wieviel
- Nonlokale Seele
- Seele und Kunst
- Montagepunkt
- Einheit von Leben und Denken
- Erscheinungswelt
- Kohärentes Psychisches
- Apriorie der Form
- Offenbarung und Offenbarwerdung
- Zur theistischen Dämonie
- Variantes Urbild
- Alles ist Psyche
- Transzendente Funktion, C.G. Jung und Plotin
- Bild, Übersetzung
- Grund der Sozietät
- Libido
- Erziehung
- Ursächlichkeit, Übersetzung, Entfremdung
- Das innere Wesen
- Eigen
- Magie und Seinsvollzug
- Omne bonum deo, omne malum ab homine
- Genius, Archetypus
- Fichte und Ashtavakragita
- Überwindung der Idee
- Dialektischer Kreis
- Lebensseite
- Geistige Vermittlung zum Ich
- Flüchtige Materie
- Des Geistes Raum
- Die so geartete Seele
- Theologie, Tod
- Ewiger Strom
- Schwingungen
- Wirklichkeit und ihre Steigerung
- Amphibiencharakter der Seele
- Erinnern
- Wahrnehmung der Seele, Plotin
- Welt als Symbol
- Das neue Ich
- Nahtod und Hypostasen
- Einheit, Vielheit, ägyptische Symbolik
- Welt und Relativierung
- Monade
- Magisches Sein
- Freier Wille
- Dynamischer Atomismus
- Gegen die Positivisten
- Gnosis und die Gunas
- Rationaler Monismus
- Götterstand der Seele
- Ding an sich und Mensch an sich
- Gnostische Etappenlösung
- Hegel und Gunas
- Mythos, Telos
- Das Wesen des Seins
- Im Geist Sein
- Brechungen
- Sakrale Bildsprache
- Koinzidenter Monismus
- Aufnahme und Einswerdung
- Der wesenhafte Gott
- Zeit und Zahlenreihe
- Wirk-lichkeit
- Sein, Verfestigung
- Realität und Relation
- Ur-Grund der Religion
- Die Leidenschaften
- Fichte, Sein und Dasein
- Fichte, Synchronizität
- Appolinisch, dionysisch
- C.G. Jung, Differenzierung, Telos
- Voltaire, Moral
- Voltaire über die Tiere
- Fortschritt und letzte Dinge
- Kosmogonische Handlung, Fichte
- Archetypus, Jung und Grof
- Der introvertierte Denktypus nach C.G.Jung
- Nietzsches Zarathustra, Zitate
- Samkhya, Plotin, Seele
- Samkhya, Plotin, ewige Form
- C.G. Jung, Prägung, Bekenntnis
- Veräußerung des Inneren
- Cusanus, Tantra, Plotin
- Gnade und Teilhabe
- Seele, Samkhya und Tibetischer Buddhismus
- Samkhya, Apriorie der Körper
- Die drei Gunas und Neuplatonismus
- Konstrukt und Apriorie
- Tierethik im Mazdaismus
- Buddhismus, Trugbild
- Tibetisches Totenbuch, Tierethik
- Tibetisches Totenbuch, hypostasenfeindlich
- Buddhismus, Erscheinung
- Nirwana, immanent
- Ficinos Anspruch
- Parallele Welten, buddhistisch
- Eternalistische Seele
- Buddha-Natur, Meister Eckhart
- Kontinuum (Tantra)
- Substanz und Eidos
- Karma und Physiologie
- Grundaussagen
- Ahankara
- Kernbereich der Realität
- Innen und Außen
- C.G: Jung, Seele
- Jesus, platonisch
- Strassmann, Tiefenstruktur der Realität
- Strassmann, veränderbare Welt
- Schopenhauer, Weltverlauf und das Bleibende
- Platon und Nahtoderfahrung
- C.G.Jung, das Selbst
- C.G. Jung und Weltseele
- Parmenides, Prooemium
- Geistseelen und Feuerkugeln
- C.G. Jung und Ufos
- C.G. Jung, Transgressiver Archetypus und Synchronizität
- C.G.Jung, Bestimmung zum Unbestimmten
- Orfeo Angelucci
- Synchronizität, theistisch spiritistisch
- Synchronizität, Sätze
- C.G. Jung, Symbol und Hinderung
- Zur Natur der platonischen Ideen
- Archetypus und Eidos
- John Bennett, Transformation
- Progression und Gleichzeitigkeit
- Zum Wesen der Synchronizität
- Peat, Kernsätze zur Synchronizität
- Jaspers, Aufkläricht
- Jaspers, Verstehen des Verstandenen
- Jaspers, das Mythische
- Ken Wilber - Nirmanakaya
- Synchronizität, F. David Peat
- Synchronizität, Augustinus, Bruno, Plotin
- Panentheismus, Bruno, Eckhart
- Giordano Bruno, natürliches Licht
- Bruno und Eckhart, monistisch, idealistisch
- Zahlen, Anfangsgrund des Seienden
- Plotin, Castaneda, Sein und Nichtsein
- Max Weber, Protestantismus
- Flüchtige Welt
- Tolstoi, das Böse, Quietismuskritik
- Baum der Erkenntnis
- Traditionalismus und Gegenwart
- Gedanken zu Evola
- Traditionalismus und Erinnerung
- Gegen Rousseau
- Der Schlüssel zum eleusinischen Mysterium
- Das Böse, das Antigeistige
- Grundlage und Wesen der Zauberei
- Selbstbesitz der Seele
- Einheit und Vierheit
- Empedokles, Abstieg der Seele
- Solowjew und Iljin zum Antichristentum
- Apokalypse des hermetischen Traktats Asclepius
- Natürliche Ökumene
- Kirche ins Nichts
- Urzustand, Rousseau und Kant
- Moses Hess, Immanenzverdichtung
- Das Böse, Vollzug
- Weltstaat
- Meister Eckhart, Gott in allen Dingen
- Fichte, Bestimmung
- Fichte, das Metaphysische
- Fichte, Autonomie
- Heisenberg, Platon, moderne Naturwissenschaft
- Nietzsche, Willen gegen das Leben
- Nous, kein Abstractum
- Nietzsche gegen den Idealismus
- Philosphieren und Sterben
- Freud über Marx
- Tommaso Campanella
- Giordano Bruno, Sätze
- Hypostasen - vedisch und neuplatonisch
- Reinkarnation und Bild
- Die Seele als Erschaffer
- Das Diabolische
- Gleichwerdung, Entbildlichung
- Das verlustfreie Vollkommene
- Bergpredigt
- Bindung des Unbelebten an das Geistige
- Klang und Magie, Veden
- Musik, Schopenhauer, Veden
- Körpersein, Materie
- Veden und Plato, Schatten
- Wissenschaft und Zufall
- Trug und Existenz
- Plotin und Platonismus, Abgrenzung zum Christentum
- Indifferenz, spirituelle Findung
- Unentschieden christlich
- Gnostische Kosmogonie
- Zur Mystik und zu Meister Eckhart
- Theosophie, Mensch an Sich
- Monotheismus und Gewalt
- Kepler, Eckart, Seelenvermögen
- Gott und Furcht
- Sieben Anwürfe an die Kirche
- Protestantismus, Wahrheitsbezug
- Heisenberg , neues Weltbild
- Mythos unserer Zeit (und seine Gegner)
- Heisenberg, Plotin, das Verbindende
- Apriorische Wahrnehmung
- Wille und Lassen
- Zum Symbolischen
- Schopenhauer, Indoktrination
- Schopenhauer und Christentum
- Profanes Interregnum, Heisenberg
- Gnostischer Jesus, Wahrheitsauftrag
- Konservativismus, unkonsolidiert
- Weltbilder, konvergierend
- Karl Marx und Tierrecht
- Nietzsche, Schopenhauer, Ethik
- Kenneth Ring, Evidenz für Nahtoderfahrungen
- Ethisches Bewußtsein, Nietzsche, Platon, Animismus
- Antichrist
- Grenzstein des Relativismus
- Platon, Plotin, Mystagogik
- Hameroff, Penrose, Nonlokales Bewußtsein
- Stanislaf Grof, Einheit
- Stanislav Grof, Synchronizität
- Psychedelic Revolution und Yippie!
- Kunst - Sieferle, Schelling
- Individualität, Individuation
- Schopenhauer, Higgs-Feld
- Nahtoderfahrung, Schamanismus, Ayahuasca (DMT)
- Fichte , eigentümliches, geistiges Sein
- Wahrheitsauftrag und Antichrist
- Plotin, Selbstevidenz
- Mystik und Lutherismus
- Kultur, Begriffe
- Kant'scher Telos und profanisierter Idealismus
- Buddha des Mitleids, Jesus, Gnosis
- Nikolai Berdjajew, spirituelle Schwächung
- Spinoza und Judentum
- Esoterik-Verlust
- Lebensgrund
- Hegel, Pflicht
- Geschichte und Kausalität
- Ding als Symbol und Fichte
- Heilslehren, säkular
- Spinoza und Jainismus
- Anachronismus - reduktionistisch
- Jenseitige Jugend, Plotin
- Monismus, Dualität
- Digitalisierung und Schöpfung
- Offenbarung und Vernunft
- Spinoza, Durchdringung und Entschleierung
- Gnosis und Verschwörungstheorie
- Weltenschicksal, Macht, das Böse
- Bohr' sches Atommodell, Allegorie
- Seinsminderung, neuplatonisch
- Plotin, Synchronizität
- Das aktive Sehen im Neuplatonismus
- Werner Heisenberg zur objektiven Welt
- Giordano Bruno, Wiedergeburt
- Giordano Bruno, All - Einheit
- Angelus Silesius
- Das Zwischen des Einen
- Zentralfeuer, Kepler
- Erwin Schrödinger und Religion
- Eine Vorwegnahme Plotins durch den Neupythagoreismus
- Philosophie als Weg
- Buddhismus und letztes Prinzip
- Yoga, Intention
- Materialistischer Narrativ
- Plotins Mystik und die Defizienz des Vielen
- Eros und Synchronizität
- Zwei Erkenntniswege
- Problematik der Nachweisbarkeit übersinnlicher Phänomene
- Negative Theologie
- Bannspruch über Spinoza
- Reinkarnation, Sterblichkeit im Feinstofflichen
- Implizität, Immanenz anderer Sphären
- Vorgeschichte der Kabbala, Fälschung
- Jakob Böhme, Jain, Pansophie
- Klang, Magie, Theosophie, Schopenhauer
- Mahavira, ethische Prämisse
- Missionarischer Anspruch im Judentum
- Vereinigung des Menschen
- Geist, Materie und Mystik
- Wie verhält sich Ästhetisierung zur Implizität?
- C.G. Jung, Karl Ballmer, Volksgeist
- Russell, Huxley, Implizität
- Höheres Ich
- Karl Ballmer, die Zahlen
- Karl Ballmer, J.Kirchoff gegen den kirchlichen Materialismus
- Ethik, Antragung von Außen
- Synchronizität, Albertus Magnus, Magie und Kunst
- Theodizee und Läuterung
- Monade, Hologramm und Holismus, Kepler, Talbot
- Das Kreuz mit der Ambivalenz
- Das weltgeschichtliche Totalwissen
- C.G.Jung -Definitionen für Synchronizität
- Diskretes, Pythagoras, Plotin, C.G. Jung
- Pythagoras, Ethik
- Pauli und Kepler, Konvergenz von Wissenschaft und Religion
- Mensch, evolutionäre Mittelstellung
- Erster Satz der Thermodynamik und Schöpfung
- Atomtheorie und natura naturans
- Caspar von Schwenckfeld
- Richard von St. Viktor, Trinität
- Platon, der Inder
- Christen, kampflos ergeben, Nietzsche
- Mangel des Menschen, Nietzsche
- Herkunft des Bösen
- Christliche Symbolik, Leidenspose und Verhaftung
- Plotin und diskrete Raumzeitlichkeit
- Plotin, Seinsverlust
- Plotin, Verstetigung im Vielen
- Plotin, wahrhaftes Sein
- Hochreligion, politische Ideologie
- Schopenhauer, Ankleidung Gottes
- Gnosis, ethische Selbstbildung
- Porphyrios, Gegen die Christen
- Freiheit und Politik
- Wissenschaft, Religion, Teilhard de Chardin
- Beeinflussungen, Dieter Broers
- Einordnungen
- Platonismus, Konstitution des Seienden
- Platon, Mathematik
- Fleischverzicht, Katharismus und Neuplatonismus
- Askese
- Synchronizität, neuplatonische Annäherung
- Neuplatonische Sicht auf das Christentum
- Formen des Pantheismus
- Ontologische Korrelation, Abduction-Report, Nag Hammadi
- Innere Evidenz und Fichte-Worte
- Antikes Mensch-Tier Verhältnis
- Kunst, Wissen, Philosophie, mehr als deskriptiv
- Eckhart, Cusanus, Rosenberg
- Spekulation, Schelling, Whitehead
- Mythos, Kunst, platonische Ideen und Schopenhauer
- Zur Intersubjektivität, Konvergenz und Weltenbildung
- Nexus
- Christliches Heil, Caritas und Meister Eckhart
- Ist Plotins Philosophie theologisch?
- Monotheismus - "offizielle" Definition
- Merkaba Schau, Hypostasen, Meister Eckhart
- Jain - Physik, Karma und Plotin
- Tacitus und Meister Eckhart
- Verschwörungstheorie
- Herzschlag des Westens
- Tierrecht und Amphibiencharakter der Seele
- Ist Neuplatonismus Pantheismus?
- Lesen, Wissen, Wahrheitssuche
- Konstantinische Repression
- Episode und Invarianz
- Erworbenes und Adaptiertes
- Dasein: "nichtig" oder "nichts" ?
- Hegel zum Christentum
- Der hinduistische Stufenweg zum Heil
- Fichte und der Maximalismus Ciolkovskys
- Meister Eckhart, Rezeptionsgeschichte
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- Thomas von Aquin (hinter dem Geist)
- Naturphilosophie, Kernsätze
- Mißverständnis (christlich)
- Monistische Mystik, Subjekt und Gnosis
- Substanzontologie und Konvergenz
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- Platon, gegen Vermittlerschaft
- Katharismus
- Selbsexplikation und Kirchendogma
- Apokalypse
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- Berkeley, Heisenberg
- Platon, Subjektivität der Erscheinungswelt III
- Platon, Subjektivität der Erscheinungswelt II
- Platon, Subjektivität der Erscheinungswelt I
- Quanten und Monismus
- Dionysius Areopagita
- Urchristentum, Menschenbild
- Das Weibliche, Werden und Vergehen
- Askese
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- Eckhart, zum Seelenfunken
- Brautmystik
- Die Begine Katrei
- Evola über Eckhart, Vedanta und Schelling
- Theismus und Monopol
- Zum Verhältnis von Materie und Geist -Platon, Eckhart, Quantenphysik
- Seelenfunke
- Indisch/abendländische Korrelationen
- Meister Eckhart, Positionierung
- Der Mensch ist nur als Gott
- Objektivierung, Abgriff, Wechselwirkung
- Darstellung und Implizität
- Glaube und Vernunft
- Idealismus und Endura
- Christliche Philosophie II
- Christliche Philosophie I
- Fichte, Nag Hammadi
- Beziehung und Transpersonalität
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- Gurdjieff und Kreativität
- Fichte, Tantrik, Meister Eckhart
- Fichte-Plotin-Eckhart, idealistische Korrelation
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- Welt, uneigentlich
- David Bohm und Tantra
- Vielheit in der Anschauung
- G.I. Gurdjieff
- Bewußtseinsstrom und Bewußtseinsbild
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- Letztes Prinzip, Buddha, Upanishad
- Tieropfer
- Religiös-kulturelle Entsprechung
- Krieg und Weltanschauung
- Monismus, Theismus
- Respice Finem, perzeptiv
- Geist, Körper, Substanzbegriff
- Konstellation, stagnant menschlich
- Kükenmord, christliche Ethik
- Platon, Naturwissenschaft
- Subjektives Sein II
- Subjektives Sein I
- Plotinisches Selbst
- Subjekitivität, Heisenberg, Platon
- Transzendenz und Vergegenwärtigung
- Kleine christliche Inkonsistenz
- Unbekannte Umgebung
- Konservative Maximalanmaßung
- Plotins Ufo
- Neuplatonismus
- Plotin, Desintegration der Perzeption
- Plotin, Kirche, ontologische Kehre
- Jamblich, ein Weichling
- Körnige Raumzeit und Jainismus
- Mystik und Gemischtes
- Ich Transzendenz
- Aristotelischer naiver Realismus
- Giordano Bruno
- Naturwissenschaft und Spiritualität
- Relatives Menschsein
- Teleologie und Sexus
- Evolution nach Fred Hoyle
- Demiurgische Konstante
- Mythos, Kunst und Gnosis
- Mythos, Kunst und Gnosis
- Anthropie, teleologisch?
- Meister Eckhart und Krishnamurti
- Faktizität des Neuen Testamentes
- Der Papst auf dem Heilsweg
- Religion nach dem Säurebad
- Gnoseologischer Dreisatz
- Esoterischer Gendefekt
- Richtiger Glaube
- Verbindlichkeit der Perzeption
- Vergleichende spekulative Wissenschaft
- Synchronizität
- Westliche Dissoziation
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- Ego-Tod und Kreuzigung
- Gödel, Benn, Zeitbegriff
- Schopenhauer, Panpsychismus
- Atman Surrogat
- Diskretes und die Folgen
- Quanten und Diskretes
- Ritualismus
- Exoterik
- Rumi, Schelling und die erste Scheidung vom Ungrund
- Wort, Klang, Urknall
- Entspiritualisierung
- Qualitäten des Bösen
- Buddhismus und Meister Eckhart
- Relation in der Emanation
- Erlösung, gnadenfrei
- Plotin und der Seelenanteil
- Plotin und Terence McKenna
- Reflexive Bewegung
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- Metaphysische Schuld
- Definition Religion
- Entzauberung
- Profanisierung
- Anbetung, selbstreferentiell
- Soma, Religion und Quantenbulk
- Schwaches Bekenntnis
- Aussenseiter
- Die Sekundierung des Sekundären
- Verheimlichte Metaphysik
- Scherbenökumene
- Scholastisches Multiversum
- Bekenntnis
- Modifikation und Verhaftetsein
- Teleologie der immanenten Transzendenz
- Mittung
- Erde
- Ideale Welten
- Ein Planck -Zitat
- Mensch aus dem Geist
- Plotin und Schelling hinter dem Geist
- Empedokles, Panpsychist
- Wiedergeburt
- Spinoza, Gnosis, Wissenschaft
- Platon, christliche Lehre
- Schellings Metall
- Religion und säkulares Heil
- Sakrale Architektur
- Offenbarung (menschengemacht)
- Päpstliche Anmaßung
- Mysterium
- Befangener Gott
- Totales Wissen (vergessen)
- Unschärfe und Beobachtung
- Religion, ursächlich
- Verheimlichte Metaphysik
- Viele Welten
- Schon wieder Christchurch
- Menschwerdung
- Eigener Kanon
- Kirchenschwund
- Erkenntnisraum
- Spiritualität und Erkenntnis
- Gequantelte Welt
- Immanenz der Transzendenz
- Amor fati?
- Hedonismus versus Transzendenz
- Die fünfte Dimension
- Esoterik-Kritik, unberechtigt.
- Anthropische Teilchen
- Christchurch
- Schweben und Fallen
- Freiheit ist ungerichtet
- Bildergang
- Okkasionalismus in den Parallelwelten
- Menschwerdung
- Jenseitsprägungen
- Gestalt-Autarkie
- Verschränkung
- Ayahuasca
- Das ekpyrotische Szenario
- Das anthropische Prinzip und ich
- Das Quantenauge
- Ganzheit, Quanten
Category Archives: Philosophisches
Postulat
“Die Veränderung der Sinnbedingungen läßt sich wie folgt zusammenfassen: Die Enstehungsphase der Begriffe ‘Säkularisierung’, ‘Religion’ und ‘Moderne’ war dominiert von einer eurozentrischen Perpektive und der Vorstellung von Einheit – damit verbunden Absolutheit und Universalisierbarkeit. Durch zunehmendes Wissen über die globale Heterogenität menschlicher Weltdeutung und Lebensgestaltung, begleitet von einer internen Pluralisierung der europäisch geprägten Gesellschaften und der Internationalisierung wissenschaftlicher Diskurse dominiert dagegen der Eindruck von Vielfalt. In Frage stehen dann ursprünglich hochgesteckte theoretische Ansprüche nach allgemeiner Gültigkeit, Klarheit und Neutralität der Begrifflichkeiten mit der Konsequenz, daß diese sich kontextuell pluralisieren, genealogisch relativieren, Demarkationslinien hybridisieren, hierarchische Unterscheidungen invertieren, daß es nötig wird, teleologische Globalprognosen zu revidieren und die Konzepte schließlich pragmatisch zu prozessualisieren – wenn man am Ende überhaupt noch an ihnen festhalten möchte.”
(Karsten Schmidt)
Fehlt aber der Rekurs auf eine ‘weltökumenische’ und übergreifende wahrlich religiös zu nennende Essenz, dies unter einem von allen geleisteten Verzicht auf die allermeisten ideologisierenden Aspekte institutioneller Religion, geht das eigentlich Religiöse ganz verloren. Ist Religion diversifiziertes Ergebnis oder Ereignis vielfältiger Gesellschaften und Lebensformen und ihrer Belange, wird sie zum lokalen und separaten Ausgestaltungsmodus in einer Tendenz zu Profanität und Eigeninteresse. Religion ohne Bindung an universelle Gesetze und Ansprüche ist ohne spirituelle Autorität, dabei ist es der Geist selber, der bestimmend ist und eben nicht der Mensch und sein Bezogensein in seiner gesellschaftlichen und kulturellen Normierung.
Geistigkeit, hohes Sein, Spiritualität erschließt sich von oben – wandert von oben nach unten ein in sein Medium, in seinen Träger. Angesprochene Pluralisierung indes wirkt perspektivisch und reduktiv auf den Findungsprozeß eines rekursiven Einen.
Zum Gedanken der Einheit oder Einheitlichkeit über die “Konsenstheorie (Einigkeit): Wahrheit ist das, worauf sich eine Gruppe von Menschen unter idealen, vernünftigen Bedingungen einigt.”(Quelle: KI)
Übereinkunft zur Wahrheit, dies unter Auslassung diversifizierender Hinabtransformation ist Voraussetzung zu universeller Hebung.
“Für den spätantiken Philosophen und Begründer des Neuplatonismus, Plotin, ist Wahrheit keine bloße Übereinstimmung von Sprache und Realität, sondern eine ontologische Identität im göttlichen Geist (Nous). Wahre Erkenntnis existiert für ihn nur dort, wo das Denkende (der Geist) und das Gedachte (die platonischen Ideen) absolut eins sind.” (Quelle: KI)
Ohne Wahrheitspostulat keine wirkliche Religion zu einem letzten und höchsten göttlichen Ens-Sein. Die Einlassung von Schmidt vermenschlicht und diversifiziert und reduziert Religion nach unten und denkt sie aus der und in die Defizienz, sie muß aber aus dem Oben aufgenommen und verstanden werden, sonst läge eine Zielumkehr vor. Die zu entschlüsselnde Wahrheit würde sich nach der Unvollständigkeit der mangelhaft Erkennenden ausrichten und sich so selber herabmindern zur Unkenntlichkeit. (Und nur nebenbei gesagt: Genau da stehen wir.)
Vernunft
“Im Humanismus der Renaissance förderte ein neuplatonisches Deutungsschema einen offeneren Blick auf andere Traditionen und auf die Einheit in der Vielfalt, etwa bei Cusanus oder dem florentinischen Humanisten Marsilio Ficino, der Religio umdeutete als ein allen Mensch angeborenes Vernunftvermögen in verschiedener Gestalt. Zunächst nur eine marginale Nebenbedeutung, bestimmte dieser Gedanke im Weiteren wesentlich die Aufklärung des 17. und 18. Jahrhunderts, mit der Vorstellung einer ‘natürlichen Religion’/Religio Naturalis als Vernunftreligion. Die Assoziation mit Vernunft leitete eine Verinnerlichung und Subjektbezogenheit ein, entgegen dem gebräuchlichen Fokus auf die öffentlichen Vollzüge. Zugleich jedoch geriet Religio/Religion ab der Aufklärung auch immer mehr in Konflikt mit der Vernunft.” (Karsten Schmidt)
Dies aber folgerichtig wegen ihrem vernunftwidrigen und somit obsolet gewordenen Rekurs! Der Verweis auf die Vernunftreligion muß schließlich – vernunftbedingt – die herkömmliche religiöse Überlieferung überwinden. Und es wäre absurd, die Vernunft selber aus dem Fokus der Religion auszuschließen! Es stellt sich seit dem Vernunftpostulat nicht die Frage nach der Interpretierbarkeit der überlieferten Bücher, es stellt sich vielmehr die Frage nach dem Ernst und Wirkungsgrad der Vernunft, nach dem Inhalt und Herkunft und Mechanismen der Kanonisierung jener ihren Beständigkeitsanspruch nicht weiter aufrechterhalten können.
Zum Thema der Vernunft bei Kant:
“Kernbereiche nach Kant
Theoretische Vernunft (Erkenntnis)Funktion: Strebt nach der absoluten Wahrheit und den großen Zusammenhängen.
Problem: Sucht Antworten auf Fragen, die die menschliche Erfahrung übersteigen.
Grenzen: Gott, Seele und die Unendlichkeit der Welt lassen sich damit nicht beweisen.” (Quelle: KI)
Nun soll dies jedoch nicht die Abwehr des Religiösen als solches implizieren! Die Suche nach Antwort beschreibt ja die Überschreitung einer (Erfahrungs-) Grenze – die alleine die Vernunft nicht zu beschreiben fähig ist, denn Vernunft als Signum geistigen Vollzuges soll zur Klärung der Daseinsbedingungen führen, was schließlich ihre Findung als ein Transzendentes meint, was somit erst zur – echten – religiöse Bestimmung erhoben werden kann.
In diesem erweiterten Dasein wird schließlich die Identität von Denken und Sein als eigentliche Vernunftbestimmung offenbar, dies aber meint eine Bestimmung zum – etwa neuplatonischen – Nous (ich nenne dies: das gehobene, feinstoffliche Sein). Man kann somit auch sagen: Diese religiöse Bestimmung per se ist das Resultat menschlicher Daseins-und Vernunftentwicklung. Vorher ist Religion nur aus der Ferne, aus der Erzählung. Die Ferne, gar der Widerspruch der Vernunft zur Religion entsteht nur auf Grundlage der (proklamierten) ontischen Trennung der menschlichen tiefen Disposition und einer absolut inhärenten religiösen Wahrheit, die in globalem Ausmaß noch der Findung unterworfen zu sein hat.
Unvermittelt
“Heiner Meulemann: ‘Die Säkularisierung hat in christlichen, nicht aber in muslimischen und hinduistischen/buddhistischen Gesellschaften stattgefunden”
…
Aufgrund seiner Sterblichkeit unterscheide der Mensch zwischen Diesseits und Jenseits, Immanenz und Transzendenz, worin weitere Fragen enthalten sind nach Ursprung, Ziel und Sinn des Menschen bzw. der Welt. Weiter benennt er fünf ‘Weltanschauungen’ als mögliche Stellungsnahmen zu dieser Frage: Theismus, Deismus, Naturalismus, Existenzialismus und Agnostizismus. Die ersten beiden suchen nach Antworten auf die Frage im Bereich der Transzendenz und meinen damit Indikatoren für Religiosität, die nächsten beiden im Raum der Immanenz, der Agnostizismus lehnt die Möglichkeit einer Antwort überhaupt ab. Menschen die den letzten drei zustimmen, gelten als säkular.
…
Der empirische Befund mache deutlich: ‘Das Verständnis transzendenter Weltanschauungen als religiöser (Sic) Einstellungen, das für viele Menschen in jüdisch-christlichen Gesellschaften so selbstverständlich ist, wird in nicht vom jüdisch-christlichen Glauben geprägten Gesellschaften nicht geteilt.’
Tatsächlich besteht z.B. eine dominante Tendenz besonders nichtdualistischer Erlösungswege in Indien und Asien darin, die Welt als einen Erfahrungs-oder Bewußtseinsraum anzusprechen und unter dem Heilsziel vor allem eine Bewußtseinsveränderung zu verstehen – weg von einem leidvollen hin zu einem leidfreien Daseinserleben auch schon im Hier und Jetzt…. Die Betonung der Erfahrung führt dazu, das ‘Göttliche’ mit dem angestrebten erlösten (Bewußtseins-) Zustand gleichzusetzen und dabei die Unterscheidung zwischen einem ‘religiösen’ Subjekt und Objekt, bzw. zwischen ‘Immanenz’ und ‘Transzendenz’ als aufgehoben zu betrachten. (Karsten Schmidt)
Wir sprechen für diese Systeme zuletzt vom Prinzip eines Monismus; dieser aber impliziert stets den Selbstvollzug des Einen. Nichts ist ihm außerhalb, auch die ontisch abgestufte Welt nicht, und das eigentliche religiöse Prinzip ist das der Teilhabe des Einzelnen in dieser Welt, der sich nun fortschreitend seinem univoken Inneren und seinem entsprechend evolvierenden Außen annähert.
Meister Eckhart sagt:
“Der ist zwei, der Gott nicht ohne Vermittelndes sieht. Sein Erkennen und sein Sein oder sein Erkennen und das Erkenntnisbild, die werden (bei ihm) niemals zu einem. Nur da sieht man Gott, wo Gott geistig gesehen wird, gänzlich bildlos (= frei von Bildvorstellungen). Da wird Eins Zwei, Zwei ist Eins, Licht und Geist, die Zwei sind eins im Umfangensein vom ewigen Licht.”
Passend lehrt die Upanishad: “Er wird Wasser [‘wogend’] einer, der der Seher, ohne Zweiheit, das ist die Brahma-Welt, König.”
Konkretionen
“Die einzig verfügbare Antwort innerhalb der Viele-Welten-Interpretation besteht darin zu sagen, daß der verschränkte Zustand des Universums vor der Aufspaltung eine kausale Struktur ist, welche die Kraft oder die Disposition enthält, durch Dekohärenz eine Aufspaltung des Universums in viele Zweige hervorzubringen. Es wird uns jedoch nichts über die raumzeitliche Beschaffenheit des verschränkten Zugangs vor der Aufspaltung gesagt: Besteht dieser Zustand aus Objekten, die in der Raumzeit verschmiert sind und die anläßlich von Dekohärenz sich so aufspalten, daß sie jeweils einen der definiten numerischen Werte ihrer dynamischen Eigenschaften in einem Zweig des Universums haben?”
(Michael Esfeld)
Ich betrachte solche Aufspaltungen als eine Differenzierung in die Möglichkeiten der Verwirklichung durch Ansicht (Beobachtung, Messung). Die Möglichkeit zur Welt-Konkretion begründet sich dabei in der gehirnlichen Verarbeitung, Dekohärenz geschähe so im perzeptiven Abgriff. Carlos Castaneda spricht in diesem Zusammenhang – nun aus schamanischer Warte – von einem Montagepunkt, der durch Abgriff aus endlosen Informationsströmen oder -strängen verstetigte Ansicht (sprich Welt) erzeugt. Die kleinste Verschiebung des Abgriffspunktes ist zugleich der Beginn einer anderen Welt. Diese Welten aber sind nur insofern verwirklicht, so es eben zum Kollaps der Wellenfunktion in einem System der Makro-Welt kommt, das zugleich beschreibend tätig wird. Dies meint die Bedingtheit jener anderen Welten primär als hypothetisch, die so in der reinen Möglichkeit verharren. Eine einzige Person lebt daher nicht gerade wahllos gleichzeitig in vielen Welten, sondern eher in ihrem Radius perzeptiver Verwirklichung, dies auch durchaus in parallelen Entitäten. Man kann auch sagen: Sie ist überhaupt (oder immer) dort Person, wo ihre ihr selbst vorangehende Perzeption affizierend wirksam ist. Dies aber wird bestimmt durch die präpositionelle Disposition, also durch geistige Intentionen aus höherer transpersonaler Sichtweise; die makroskopische Ansicht indes meint zuletzt nicht weniger als Schaffung der Realität(en) in der Begrenzung durch Intention. Realitäten können dabei endlos variant gestaltet sein und bilden so intentionale, pluralistische Felder, die ontisch ihrer Bedeutung nach Vorrang vor den sie erblickenden Entitäten haben; die verschiedenen geistigen Intentionen drängen zwar in diese, sie sind aber lediglich Relata der intentionsgebenden Macht. Hierin bilden sie bei allen Verschiedenheiten in einem Seinstrang oder auch in parallelen Existenzen in ihrem Tiefsten wiederum eine kohärente Entität.
Absolute Bedingtheit
“Ist die Raumzeit nur eine Arena, in der Felder und Teilchen als ‘physikalische’ und ‘fremde’ Entitäten herumtollen? Oder ist das vierdimensionale Kontinuum alles, was es gibt? Ist gekrümmte leere Geometrie eine Art magisches Baumaterial, aus dem alles andere in der physikalischen Welt aufgebaut ist: (1) langsame Krümmung in einer Region des Raumes beschreibt ein Gravitationsfeld; (2) eine gewellte Geometrie mit einer anderen Art von Krümmung irgendwo anders beschreibt ein elektromagnetisches Feld; (3)eine verknotete Region starker Krümmung beschreibt eine Konzentration von Ladung und Masse-Energie, die sich wie ein Teilchen bewegt? Sind Felder und Teilchen fremde Entitäten, eingebettet in einer Geometrie, oder sind sie nichts anderes als Geometrie” (J.A. Wheeler)
“Teilchen sind stark konzentrierte Energiepakete in diesen Feldern.”
“Topologische Defekte: Manche Modelle sehen Teilchen als Knoten oder Verdrehungen (Topologie) in der Geometrie des Raumes.” (Quelle: KI)
Wenn alles Körperhafte die Geometrie auch selber ist, wird deutlicher, daß – so man die Wahrnehmung als konstitutiv zur Weltenbildung erachtet – jene eben alles wie im Handstreich konstruieren bzw. manifestieren und wiederum dekonstruieren könnte. Nahtod-Erlebnisse geben gerade hierüber Aufschluß: Sie sprechen ja im Besonderen über die absolute Flüchtigkeit und Bedingtheit von Welt als (nun gemindert wahrgenommene) und im Handumdrehen aufhebbare Realität.
Die totale Potenz indes ist höherrangig, sie ist vor der Raumzeit, sie ist Präposition und verweilt in sich selbst und bedarf nur in der Art der Verwirklichung, als sie Intentionen hat, sich ineinander abzugrenzen.
Der Überschlag in eine ontische Andersheit scheint indes näher, wenn der Wahrnehmende mit einem Einzigen aus einer einheitsbildenden Geometrie konfrontiert ist, die er selber abändern kann, da etwas, was sich lokal durch Relata bestimmt zeigt, eben durch Entzug des Relationssystems in toto entwirklicht wird. Eine Änderung bedingt die Änderung des Ganzen.
Plotin spricht von einem Rückzug des Denkens aus der Vielheit seines Gedachten in eine neue Einheitsdimension von seinsspezifischer Andersheit.
Dies kann auch so beschrieben werden: Die Gesamtheit des Sichtbaren als einer Bewegung wird aufgehoben, ist aufhebbar allein durch den Geist, dies dabei aber nicht im Sinne einer Nichtung, sondern im Sinne einer Komplettierung zur präpositionellen Potenz. Die ganze Weltansicht indes (bei aller Majestät und undurchdringlichen Größe) meint eine einzige Bedingtheit, die sich ontisch mit einem einzigen Fingerzeig verwandeln läßt – und dies ist das Mysterium.
In Relationen
“Der Strukturrealismus zieht die Konsequenz aus der Tatsache, daß in der Allgemeinen Relativitätstheorie (und der Quantenmechanik) keine intrinsisch individuierten Gegenstände vorkommen, also weder Gegenstände mit primitiver Identität noch solche, die durch intrinsische qualitative Eigenschaften individuiert sind.”
“Im Besonderen können nach dieser von Esfeld und Lam als moderater Strukturrealismus bezeichneten Position Raumzeitpunkte in der Allgemeinen Relativitätstheorie nicht unabhängig von der Metrik individuiert werden, sie besitzen keine intrinsischen Eigenschaften, die über die Instantiierung metrischer Relationen hinausgehen; auf der anderen Seite aber können die metrischen Relationen nicht ohne ihre Relata, die Raumzeitpunkte, existieren. Esfeld und Lam haben diese Position kürzlich zu einem moderaten ontischen Strukturrealismus modifiziert, nach der die ontische Unterscheidung von Eigenschaften und Relationen auf der einen und Objekten auf der anderen Seite hinfällig werden soll. Nach dieser Sicht stellen beispielsweise metrische Relationen die Art und Weise dar, in der Raumzeitpunkte existeren – die Notwendigkeit, sie mit Hilfe dieser Relationen zu ‘konstruieren’, würde dann entfallen.” (Andreas Bartels)
Alles ist Relation.
Dies bietet die Assoziation zum Thema der Synchronizität. Alles ist in der Raummetrik verknüpft und ist dabei auch sie selbst, da es ausschließlich sich zu sich selber verhaltende Relata gibt, die zugleich die Metrik wie auch Raumzeitpunkte konstituieren (ja sind). Man denke hier an Gedanken aus dem Buddhistischen zur Illusion des Raumes durch Beziehungen, die sich gegenseitig stützen und bedingen. “Alles greift ineinander. Wenn sich eine Bedingung ändert, ändert sich das ganze Resultat.”. “Im Buddhismus entsteht alles durch ein Netz aus Bedingungen und Ursachen. Nichts existiert für sich allein oder hat einen festen, unabhängigen Kern.” (Quelle: KI) Die einzelnen Raumzeitpunkte und Objekte sind zwar objektiv zugegen, jedoch handelt es sich ‘lediglich’ um eine Ansicht der totalen Korrelation von allem mit allem als einziger substanzieller Daseinsheit aus einem Einzigen. Dies erklärt auch die uneinsehbare Kausalität der Synchronizität: Sie ist eben Schema und ‘tätige Bewegtheit’ einer umfassenden Metrik,und bei weitem nicht Vorgang der Person (allein), die sie wahrnimmt. Die Wahrnehmung basiert vielmehr auf einer Ver-Ichlichung einer Komplexität, die so nicht dem Ich als Isoliertes gehört oder zukommt.
Ebenfalls aber scheint seelische Gravität im einzelnen Ens in der Lage, Kausalitäten zu formen. Schwerkraft, Gravitation korelliert dann wörtlich mit der (feinstofflichen) Gravitationskraft einer Person. Die Relata sind eben nicht einfach gleichberechtigt! Hierzu eine passende Äußerung von Albertus Magnus : “…fand ich, daß (wirklich) die Emotionalität (affectio) der menschlichen Seele die Hauptwurzel all dieser” (synchronistischen) “Dinge ist, sei es entweder, daß sie wegen ihrer großen Emotion ihren Körper und andere Dinge, wonach sie tendiert, verändert, oder daß ihr, wegen ihrer Würde, die anderen, niedrigeren Dinge untertan sind,”
Plotin: “Die denkende Wirksamkeit des Geistes ist das Wirklichsein des Seienden.”
Oder: Je wirklicher der Mensch wird, desto wirksamer ist seine allverbundene und allverbindende Realität als Eines.
Durchwirkung des Unerklärten
“Aus systemtheoretischer Perspektive deutet Luhmann deshalb Religionen als Teil eines globalen Funktionssystems, das in allen Gesellschaften der Welt einen Code zur Verarbeitung des Verhältnisses von Transzendenz und Immanenz bereitstellt und damit Einfluß auf die Weltgesellschaft nimmt.” (Michael Reder)
Geht es dem Menschen nicht aus sich um Durchwirkung des Unerklärten, um die Aneignung von Unerkanntem, und bezeugt diese Intention nicht, daß er bereits aus sich in Autarkie eine Transzendenz-Bestimmung im Hier vornimmt, vorzunehmen hat?
Es scheint doch, daß die Bearbeitung dieses Notwendigen aus sich heraus, eben als einzige unumstößliche Notwendigkeit erkannt, des Menschen tiefster Anlage folgt. Entsprechend ist es nicht die Religion – sie kennt schlicht nicht genau genug die zielführenden Definitionen von Transzendenz und Immanenz – , die hier ein Verhältnis klärt, eher verhindert sie ja gerade die Entschlüsselung der Daseinsfrage durch ontische Entrückung des Transzendenzprinzips in eine nebulöse Sphäre, die dem Menschen als Teilhabe mit einem Verdikt belegt ist, sie verhindert, daß überhaupt Immanenz als transzendenzgeleerte, aber zur Transzendenz strebende Substanzialität erkannt und ihres ureigenen drängenden Wesens gemäß zur Wahrnehmung kommen kann oder darf.
Volkmann-Schluck über den Neuplatonismus: “Das Vernehmen des Nous ist das originäre Hinnehmen der Seinsverfassung des Noetischen, freilich nicht im Sinne eines subjektivistischen Idealismus, wonach das Denken das Sein des Seienden selbst setzt, sondern im Sinne der im Noein unmittelbaren Gegenwärtigkeit des Seienden in seiner mit Selbstevidenz sich bezeugenden Verfassung.”
Religion kapriziert sich in ihrer Unterlassung ontologischer Fragen auf weltliche Intentionen – die ursächlich zwar aus einer noussphärischen Ontologie ableitbar sind – und dies meint dann moralische Belange. Zwar lassen diese sich wieder ‘zurück-erweitern’ zu ihrer ersten Grundverursachung, jedoch fragen die Religionen nicht genügend nach der Verbindung von Subjekt und Objekt, vom inneren Verhältnis der Entitäten in ihrer Selbst-Referenz zur Objektivierung einer hohen und eigenen Bestimmung. Diese Unterlassung aber verhindert den Ausgang aus der Hiesigkeit, lebenspraktisch diskreditiert sie vielmehr tatsächlichen (noussphärischen )Teilhabe – eigenes Erleben jener Art wird vielmehr als Aberglaube verworfen.
Und zur “Weltgesellschaft”: In dieser hier nur angerissenen Fehl-Bestimmung residiert sie im Immanenten ohne richtige Verortung zum Ziel selbst, das unabhängig von ihr besteht, und scheitert so an ihren mannigfaltigen Distraktionen – die ja gerade auch durch die Absolutheitsansprüche dogmatisierter Systeme befördert werden.
Transpositivität
“Mag nämlich die von Tine Stein diagnostizierte und postulierte Offenheit (des Staates) zur Transzendenz mit der von ihr ebenfalls bejahten Säkularität des Staates auch vereinbar sein, so dürfte dies in dem Moment doch nicht mehr der Fall sein, wo statt Offenheit – etwa unter Berufung auf die in der Verfassung zu findende Invocatio oder Nominatio Dei – Angewiesenheit postuliert wird. Die meisten Autorinnen und Autoren stehen deshalb auch einer solch weitreichenden Lesart der Böckenförde-These skeptisch gegenüber und vertrauen, sofern sie nicht ohnehin Rechtspositivist/innen sind, darauf, daß die transpositiven Voraussetzungen des Rechtstaates sich mit den Mitteln der Philosophie zumindest ebenso gut begründen lassen wie mit denen der Theologie.” (Stefan Grotefeld)
Eine Begründung transpositiver Voraussetzungen findet sich schon allein aus dem innerem Impetus des Menschen, gemäß etwa des Diktums von Immanuel Kant:
“Das moralische Gesetz: Kant meint damit kein äußeres, von Staaten oder Religionen geschriebenes Gesetz, sondern unser angeborenes, universelles Gewissen – den sogenannten Kategorischen Imperativ” (KI)
Tiefliegend und letztbestimmend hierzu sehe ich das Das Gute bei Platon an.” Für Platon ist das „Gute“ (die Idee des Guten) das allerhöchste Prinzip. Es steht an der Spitze seiner Ideenlehre und ist die Ursache für alles Sein, für Wahrheit und für die Erkennbarkeit der Welt. Wie die Sonne das Sehen ermöglicht, so ermöglicht das Gute die wahre Erkenntnis.” (KI)
Was transpositiv meint, ist eigentlich errungen durch Einsichtigkeit des entwicklungsfähigen Einzelnen im Einen aus seiner inneren Notwendigkeit. Es bedarf nicht extra eines jenseitigen Ens – in dogmatisierter und bald profanisierter Vermittlung -um eine übernatürlich grundierte Wegweisung. Vielmehr muß diese Verortung aus sich selbst vernommen und entwickelt sein. Was nämlich aus Gottesfurcht befolgt wird, das ist noch lange nicht dem eigenen Wesen inhärent, gereicht daher nicht zur transzendenten Bestimmung.
Unumgänglich ist vielmehr die Teilhabe. Das Wissen wird aus der Quelle selbst und autark erlangt und ist unvermittelt. Man kann auch sagen: Das eine Ens ist somit im Vollzug der Subjekte. Die Summe (umrissener, eingehegter) Subjekte kann ein Staatsvolk ausmachen, das aus sich moralisch ist oder zur Moral drängt. Eine Weltgemeinschaft dieser Art ist indes in utopischer Ferne und verbietet jede Erzwingung zu diesem Zweck, eben weil alles Gültige nur aus innerem Sein, aus innerer Bereitschaft vollführt werden kann.
Religiöse Orientierung
“In der soziologischen Forschung wird außerdem diskutiert, wie sich die Ausdifferenzierung des religiösen Feldes auf die Vitalität von Religionen insgesamt auswirkt. Detlef Pollak beispielsweise ist vor dem Hintergrund seiner Forschungen zur Säkularisierung in westlichen Gesellschaften skeptisch gegenüber dieser These und betont, daß ‘die Effekte religiöser und kultureller Pluralisierung auf das religiöse Feld… überwiegend eher negativ zu sein’ scheinen.
Wenn sich religiöse Vorstellungen vervielfältigen, verlieren sie auch ihre Orientierungsfunktion, wodurch die Bedeutung der Religion tendenziell eher abnehme. Auch wenn diese These für Europa zutreffen mag, so ist allerdings fraglich, ob sie auch mit Blick auf nichteuropäische Regionen richtig ist.” ((Michael Reder)
Institutionelle Religion bietet ja eben hinterfragenswerte Orientierung, denn sie verweist nicht auf den Selbstvollzug der Seele zur Transzendenz, somit wird Religion vielmehr zum Hinderungsgrund teilhabender Spiritualität. Die Pluralisierung der Ansichten wird dann indes nicht die Verstetigung widerstreitender Konzepte und ganz allgemein eine Minderung meinen, sondern bietet nun eher Allen die Möglichkeit einer Hinwendung zum geistigen Selbstvollzug. Es ist nun Möglichkeit des Einzelnen, aus sich heraus Bezug zum Transzendenten zur Empfindung zu machen und hieraus ‘sakrale’ Entwicklungen zu initiieren, nur so kann einst eine Summenbildung zu einer kollektiven Erkenntnisfunktion voranschreiten. Diese manifestiert sich insofern, als sie verbindend und dabei aber entweltlichend wirkt in einem Blickwinkel, der zur Erhöhung drängt, man kann dann auch sagen, die Welt wird in kollektiver Durchdringung als überwindenswert (erst lebenspraktisch erträglicher) ausgestaltet und -utopisch besehen – einst transformiert zu Formen nun immanenter Welt-Apriorien. Dies aber ist eine Frage der Sicht und Perzeption von Superpositionen und ihren Ausformungen durch geistgebende Prozesse, betrachtet in langen Zeiträumen.
Volkmann-Schluck sagt über den Neuplatonismus:
“Die Seele, die bei ihrem Rückzug im Vollzug der Selbstbesinnung auf die in sich geeinigte Ganzheit des Nous blickt, darf daher nichts mitnehmen von Vorstellungen aus der zerstreuten Sinnessphäre, die zerstreuend ist. Erst im Geist wird der Bezirk erreicht, von dem aus das schlechthin ungegenständliche Sein des Einen zugänglich wird. Sein Innewerden zwingt zum Rückzug des Denkens aus der Vielheit seines Gedachten in eine neue Einheitsdimension von seinsspezifischer Andersheit.”
Zwar kann Religion diejenige Instanz sein, die überhaupt eine “seinsspezifische Andersheit” für die Menge ins Spiel bringt und damit entscheidend beiträgt, die Welt in ihrer Profanität zu relativieren, im zweiten Schritt aber muß diese Aussicht mit vitalen Vollzügen einhergehen, und nur im Vollzug der Seele zu ihrer Ursächlichkeit und Einsheit ist überhaupt Vitalität, nur die Seele kann als aktives Agens ‘Werk’ vollbringen.
Transformation des Religiösen
“Im Zuge dieser Veränderungen im Bereich der institutionalisierten Religionsgemeinschaften ist zweitens eine facettenreiche Transformation des Religiösen zu beobachten, denn religiöse Symbole und Sprachspiele wurden in den vergangenen Jahrzehnten in viele andere Bereiche übertragen. Weltweit finden sich Anleihen bei religiösen Traditionen, wie ein Blick auf das Leben vieler Gesellschaften oder die pseudo-religiöse Inszenierung politischer Ereignisse oder Musikevents zeigt. Gerade dadurch entstehen im transformierten religiösen Feld neue Varianten von Religiösität. Aus dieser Perspektive läßt sich das Verdunsten der traditionellen Religion genauso beobachten wie ihre Transformation in globale Populärkultur oder neue Livestyle-Formen. Die Adaption buddhistischer Elemente in den globalen Esoterikmarkt ist in dieser Hinsicht nicht nur ein europäisches Phänomen. Die semantischen und symbolischen Potenziale der Religionen prägen im Zuge dieser Transformationen kulturelles Leben der Weltgesellschaft, ohne aber dezidiert als Religion wahrnehmbar zu sein. Dies gilt für viele Länder weltweit, in denen sich unterschiedliche Mischformen kultureller Religiosität herausgebildet haben.” (Michael Reder)
Prinzipiell geht es im eigentlich religiösen (besser: spirituellen) Vollzug um die Immanentisierung wahrer, aber unentfalteter intrinsischer Verhalte, die zur Verwirklichung drängen.
Der Buddhismus indes wurde explizit zum europäischen und nordamerikanischen Interesse. Hier scheint kulturell bedingt eine gegebene Empfänglichkeit zum Idealismus angelegt zu sein.
‘Zur Esoterik’ läßt sich sagen: Sie wird oft im Kontext von Verflachung oder gar betrügerischer Absicht genannt. Zu welcher Tiefe sind aber je die konditioniert-unreflektiert Gläubigen hergebrachter Religion vorgedrungen, geschweige denn zu welcher (ethischen) Konsequenz in ihrem alltäglichen Sein und Handeln? Und wurde nicht allzeit institutionell wie individuell betrogen?
Auch in der Minderung des Esoterischen zum massenkompatiblen Gestus ist noch Hebung verortbar, nämlich dann, wenn durch Mikro-Transzendenzen Resonanzen des Menschen mit seiner inneren und ‘sakralen’ Anlage erzeugt werden können. Die Verbindung mit dogmatisierten Schriften der institutionellen Religionen indes muß künstlich und aufgesetzt erscheinen, da jene als entfernte Kolportage außerhalb des Unmittelbarkeits-Radius nicht mit dem transzendenten Gestus der Seele selber resonieren können. Gegenwärtigkeit und Unmittelbarkeit erst ermöglichen Näherung zum Selbstprinzip und (s)einem überraumzeitlichen Habitus.
Immanentisierungen sogenannter Mikro-Transzendenzen, die gerade von kirchlich-institutioneller Seite als pseudoreligiös bezeichnet werden, können hingegen Hinweise auf Selbstvollzüge echter Rückbindung aus dem Gegenwärtigen verkörpern, die eben aus sich selbst heraus wesenhaft zur Entfaltung zu streben haben.