Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Vom Ort

die Hände dann
und Menschen
vom Ort der
Begehr
beruhigen bald
die blinden Leiber
die gehen
höher noch
dort ist der Platz
an dem
Schreiber sinnen über
Geister
und die Dinge sehen
die entrinnen in die Weiten
anderer Zeit
und leben dennoch fort

Was war

Das war als der Wald wie das Haus so zerschlagen lag daß ungewöhnlich kalt der Norden tiefer kam als sonst und die Felle der Katzen zum Wetter gesträubt so naß vom Warten und die Heilung der Leute in den raren Strahlen beschauten Köpfe gerahmt vom Horizont stolz wie die sturmvollen Himmel und täglich daß man klangvolle Bitten las daß man Schritte unternähme weit voraus um einst zu finden was vor Langem schon verloren war weit hinter uns und allen Wettern war

Das Jahr


Das Jahr das zweiunddreißig mal
mit Ähren Klee und
Esalom
dem Zweiten wie
die Sprache war
die Welt zu essen
und zu schwinden denn leer
wie bemessen da
am Wesen nichts
gereift ist doch gelesen
an den Feldern war alles
ja schon Frucht gewesen

Vorbei

Auf der Fahrt nun Schneisen bei den hohen Bäumen und Gedanken an das Leben und am Haus im Traum zuletzt ein Gang hinab den dunklen Pfadt wo der Weiher war nun im Vorbei der erste Stock geöffnet vielleicht mag dort noch alles stehen wie damals ein Bett für Marder jetzt vielleicht und Rehe wo damals das Feuer nachdem sie einst flohen von der Stadt als hier noch ungenannt der Zauber weilte doch nun ist alles ganz alleingelassen im Wald selbst die Zeit abhanden und der Zement der Jahre und Glas ist gebrochen und eine Türe schlägt im Wetter einen Takt zu all dem was verloren ging von der alten Dekade und vom eigentlichen Glück

Daraus kam

daraus kam ein Sohn
war erhaben vom Leib
und nicht mehr zu sehen
und wir schrieben
die Wochen seiner Leiden
in Lehm der bald vergangen war
am Strom
und wunschlos in die Zeit
soll jeder gehen
und wer es wagt
zu sprechen von dieser
Welt aus Stroh
war schnell im Feuer
und erloschen

Das Eine

Das Eine war
zur Schöpfung bestimmt
das hundertfach zum
Tag entstand
weil
in seiner Stunde
Jama dem Schüler schweres
von der Wunde sagte
daß er nun
immermehr die Kraft gebar
war er den anderen Halt
doch für sich selbst
nur fremd wie fernes
sonderbares Land