Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Tat

Ist das höchste Sein
verdunkelt hat
ein Schweigen
uns gebracht und milde Art
ein Wesen munkelt
von den anderen
die im Geheimen einer
Ruhe reden von
Welt ganz allgemein
die leben soll
von hoher Form
war Geist noch fern
von neuer Tat

An den Tagen

An den unteren Tagen wohl die Eine gefallen die seitdem auf drei Beinen lief und jemand anderes bekam heute kaum Luft und wieder war ein Regenintervall das aber die Kräfte zusammenhielt und hier im Haus ist leidlich Ruhe Frieden fast aber arbeitsames Aufbegehren man hatte oft schon gegen die Hecken und Straßen einen Fluch geworfen über den Horizont zumindest bis zu den Bäumen heimlich noch tief hinein geatmet in das Knappe und Kurze der Zeit und daß man schaute und suchte täglich im Wind und seiner Tätigkeit in den Wipfeln und manchmal auch in den Wolken darüber und man zugleich weiß daß dies schon alles meint was je zu sagen wäre und daß es gut so sei und alles überschrieben wird was je darunter stattfinde

Dem Innen

Dem Innen
durch der Trübung
Widerspruch
und Einsicht
trachtet uns
nach Leben
sollen
Luft und Sterne
anderen gegeben sein
denn lenken weite
Himmel uns zum Trug
der Ferne
wollen wir alleine
finden und noch fliehen
was wird
ist immer Stein gewesen nun
laß uns wie der Äther sein

Die Dinge

An der späten Kälte versagten erste Blätter und Blüten und eine Säge ein Baum fiel der stand schon zwei Jahre tot und verbarg ein unbekanntes Licht und aus den Nachbarhäusern die Augen der Wände und die Schärfe vom Horizont immer gegen das Leben zuletzt und Rufe oder Laute der Tiere am schwachen Frost an Scheunen oder den Furchen die mit Wasser voll den Mai erwarten was uns bedrängte ist zumeist der Wind oder die Sorge und die Weise wie die Dinge sich bestellten von alleine und von sich aus vorwärts gingen aber am Zaun da hatte man neuerdings bemerkt einen konstanten Blick jemand wartete wohl auf ein Dasein das man einst ewig nennen sollte wie man es bisher nur von den Wintern tat

Ich bin

Ich bin unendlich
wie dies Land
am Weltentag ist
zweimal Brand die
Frage einer Seele
mit dem Weh der
Leiber nicht gestellt
der eine war
der andere sei
und alle sollen
zum Gericht und kennt
den letzten Gang
wird einerlei die Flamme wenn
sie bald stirbt am Firmament

Um den Raum

Um den Raum
und aller Art
der Namen Sprache
und den Geist verbat
ein Mensch sich selbst
und brach zuletzt
in einen Leib
und Worte fanden wo
das Leben frei gestellt
und am Gewicht der Zeit
gebannt war ganz zur Tat
und dennoch blieb ihm
unbekannt zum Sein das Bild
der Welt verborgen