Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Welten

Dann leuchten Welten
unserem Tag der neues
am Jahr bewirken
soll und
taucht in Sonne volle
Stimme sagt uns wahr
erklimme so
die Zeit
der Trieb vom Denken
weilt am Hort und
unbenannt dann eilt sein Wesen
wir lesen nun den Wochen
immerfort zum Ende
soll sich alles
Wahre hinbewegen

Damit das All

Damit das All und Ich
sich bilden in die
Feinheit ganz hinein
die Bitte und die Spende
dieser Ort soll so
gewogen sein daß
alle Namen schwinden bald
und Salz was
war wird Stein
von da soll
immer wieder Zukunft werden
wenn alle sich in Erden
winden
sieht man uns schweben
und allein

Atharwan

Atharwan du
hast Gewässer und
vom Ort und
Gipfel drei belegt
daß gut bemessen
unser Leben dahin geht
wie Wünsche an das Rot
das Tal wo
Wahrheit selbst verborgen
vielfach lag
aus Seelen Glut und
Gott der frei und
daher unbenannt
den Welten sei
zu aller Freude hinbewegt

Leuchten

Sie strahlte in der Art einer Sonne von der man sagte sie wäre vom Himmel gekommen und zum Menschen geworden im Mai und bald schien alles in solches Licht gesetzt und kamen an ein Zimmer und einer merkte das und sagte daß es Zeit sei für das Leben der Reinen und die gute Zukunft und so alles passen soll von der Größe der Erwählten her und so ging man aus der Nacht ins Licht in ihr Licht das wie ein hellster Schatten immer bei einem war vor allem nachts im Schlaf wenn man rief was sie freilich dieser Art nicht wußte höchstens daß sie es ahnen konnte weil dahinter ein Ewiges stand dem keiner je entkommt aber hierin unaussprechlich bleibt von einem unerkanntem Leuchten

Bald ist

Bald ist
das Werk
ganz frei von Welt
und Atem nennt
die Gunst der
Stunden
alles ist geliehen vom Sohn
und Zorn ist aus dem Mund
vom Sieg gediehen
zusammen mit
den Hunden
bis zum Herbst
soll jeder seine Wunden
nennen die er liebt

Fünf mal

Fünf mal gab er
die Hand den Frommen
und frug
wer Feuer und Hoffnung
nahm
und bald schwand Gunst und Tat
die Mutter
hat vom Tod geahnt und
die Weile die man lebt ist
wie ein letztes Brot
verdirbt am Dunst der Zeit
und arm ist jedes Leben
so erbarme sich ein Mensch
zur Ewigkeit

Vergangen

So waren über die eine Nacht alle Fenster zerschlagen und Sturm ging ein und aus in den Zimmern keiner mehr weiß wie einst das Leben hier hieß damals noch vor der Straße in dunklen Bäumen war öfter Feuer wie zum Symbol zum Himmel hinauf stieben Funken und Stimmen nun in meiner Sicht gerade war hier vor allem: ein Sein – man sieht nun von vorne durch die Mauern in das Hinterhaus zum allerersten Mal und hat ein Bild einen Einblick wie es war in die Zeit fernab den Anderen fernab den Nachstellungen aber nun ganz gebrochen preisgegeben die wenigen die noch wissen schauend auf ihr Ende und in der Vorüberfahrt flieht alle Bedeutung so schon das Heute zur Nichtung – zur wahren Vergangenheit.

Stadt

Vernimm zum Wetter
daß der Vater
Knochen kauft am Feld
und Kupfer und Stein
soll er lassen
für die Reinen
die Acht im Land
das Nahrung hat
und raufen sich
Hunde und weinen um
ein Brot
da ist schon eine Stadt
gemeint die zwar
satt ist doch
in Not versinkt
im Feuerrot
zur nächsten Nacht