Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Von der Sonne

Lebensstrom und Mut
die sind aus einem Leib nur
von der Sonne wie
ein Sturm aus Gas und
gut war in die Wesen
eingesunken
Kraft
doch Ungewinn
und blind gewunden
ist zum All ein Weg
zurück
der kennt nur einmal
jene Macht die
unter Stein gefunden war
dann zeigt zur nächsten
Galaxie

Darum flieht

Darum flieht
es ist ein Tag der
kennt nun Seligkeit
und löscht die
Bindung und was
kommen mag die
Welten aller Zeit
ich bin ja selbst
ein Geist der wagt
von einem Himmel aus die
Tat aus fremder Luft und
nun bereit zu
wildem Flug und Wind
der Seelen schwer
die stunden ihre
alte Schuld
die büßen muß

Im Dezember

Da war nun Korrosion und Vergang und an den Gewerken die Betrübnis und der Rost und Dinge die mit Angst beladen am Wetter am Sein selbst einer Drohung gleich in ungenannter Umgebung daß man wohl genügend bestehen solle man sich besser stärkte zu Zeiten wenn andere noch so taten wie unbeschwert und einst sei es zu spät für alle diese Dinge daß man sich den Mund verböte oder besser noch den Körper selbst daß man wechsele in ein anderes oder besseres Sein und schließlich heißt so von Beginn ja das Ziel doch vorher noch führt ein Weg durch ein dunkles Waldstück das scheint viel größer als in Wirklichkeit und die Bäume dort schlagen manchmal im Wind und Wild droht aus dem Dunkel sie wollen uns haben und halten uns umfassen und vielleicht erdrücken und zerreißen bis wir erfahren wer wir wirklich sind

Dank

Dank war bald zum
nächsten Tag und
denen die nun
scheiden ist die
Kenntnis fern vom Klang
am Weg der
Wetter mag
Gewinn erwirken
Pflicht und Widersinn
die Frage noch den
Menschen stellen
seid ihr unbenommen
aller Himmel?
denn unten war am Horizont
ein Kind das sang vom Morgen
sprach den tiefen Wolken
seinen Tod

Was bald wird

Was bald wird
und niemals brach
dies Ziel am Werk
die Schmach der Dinge sind
zum Selbst herbei zum
Weg und Geist gebogen
dann soll zur Sammlung
dieses All
und frommer Dienst nun neu
gewogen sein und
wagt zu leben nach
der Zeit der tiefen
gestern riefen Welten
nach der letzten Ewigkeit
und sprachen Mut und
nächstes Leid

Das Wesen

Weil kein Stand
der Rede spricht
das Wesen schaut und
bricht an aller Kraft
den Glauben mischt
die Saat zur kalten
Zeit und breitet sich
zum Schicksal aus ein
Wind das Sein das will sich
nimmermehr im
Land vereinen
alle sind
nun fest gemacht zum
Winter meint
den Tagen nach
ein Leiden das so spricht
will scheiden alle Tat
und Schmach


Dezember

An der früh einsetzenden Kälte verloren sich die Menschen die Winkel an den Zäunen waren jetzt ganz geleert und hier war auch nie Wichtigkeit nur zur Stadt hin da sah man Schatten die sich unter dem Wetter bückten sich gegenseitig meidend vermutlich die eigene Gattung verachtend nur um schnell zurück zu gelangen zu eigenem Schutz der aber nur zum Schein war wie alles nun um zu warten niemand aber wußte worauf und um die Zeit gab dies niemand mehr vor und so war man zum Jahr wie erloschen denn zuletzt ging es um nichts und so blieb nur sich erneut zu mühen nach außen in die Nässe für ein Bild und nach innen das Bekenntnis zu ewiger Furcht und der ewig verdammten Existenz

Vergang

Wo Durst da
ist Vergang am Werden
die Flut und Leiber
aller sind
für Ruhe
Sicht und Sinn
genug betan mit
fremder Erde Last
– Bedacht !
ich bin
ein Feind im Menschen
jener Macht
erscheinen Wesen die verzehren
schaffen nicht wird so einst
ungelesen Licht vergehen?

Der Äther

Der Äther selbst
ist überall und
unverbraucht die
Wirklichkeit die
Kraft die
hatte nun zum Mund gesetzt
ein Wort
der Zweiheit ach!
und in das eine wird einst Art
gelegt von einer
Weise einer Zeit gehegt
vergossen Mut will demnach
sprechen von dem
Weg und Sinn
und fest umschlossen
liegt ein treues Gut
darin nun sei