Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Ein Leben

Auch wenn ein Leben
lichter Klarheit dient
ist nicht die Welt allein
die Form
daß sie uns biegt zum Sein
und geht mit Kraft einher die
Wirkung aller
Tat ist uns
bekannt seit jenem
Jahr das mag uns
Dank und Widmung sein
Besitz allein
dem Geist vermacht
den Erden und dem Tag
der ruft uns
zum Gefecht

An der Welt

Wie schlafend sind
sie an der Welt und
sprechen der Bewegung
ihrer Seinsheit
nach ein Feld
die Weite aller Tat
von Sollen
oder Lust
nach hoher
Art sind nun geformt
die Ewigkeiten
Fenstern gleich
die schauen lassen
Regung aller Zeit
und alt
wie Bäume hingestellt
die seit dem Sturm
gehörten in das
tiefe Land

Am Wesen

Unvergänglich ist am
Wesen Zeit bedacht und
Mut war uns vermacht
von Geistern
Dingen Kräften die uns
Zweifel lehren sollen
und den Wunsch
zum ganzen Werden
denn sein Wille
fiel hinab in
diese Welt
dahinter noch sein
unbekanntes Joch das
zwingt uns zu
bestehen

Am Haus

Einige riefen nach Nahrung und verschwanden doch bald, die Namen wurden weniger, die Wetter, die Pflanzen, die Menschen, jeder Erfolg der auf sich warten ließ vergessen und man besprach in tiefer Nacht allein dann eine Wand oder gleich ein Zimmer das nur möbliert für ferne Wünsche abgesetzt durch eine Treppe nach oben man trat mitunter auf die Straße hatte für Minuten Teil am Licht das sich fortwand von dort mit Gedanken und den Wegen durch die Zeiten selbst die Nässe der Tage daß sonst niemand sprach das war ein großes Geschick ein Geschenk der Götter nach all den Wutgebeten

Wesenhaft

Wesenhaft die Erden
die durch Suche nach
der Zeit zu Welten wurden
fanden andere sich in Ewigkeit
zum All und
Geist verzweigt
der Dinge frei
gelangen nach dem Horizont
zu Licht und
dem Gesicht geneigt das
uns Gericht sei
Leben Eins
und Gegenwart
die uns erhellt
und heilen will

Am Schein

Dann schwinden Zeit und
Möglichkeit
am Schein der
Sonnenwiederkehr
die Bindungen
die ungeteilt
der Erde schwer geworden sind
von Höhen
Art die nun die
Einsicht kennt zum Tun
wer spendet Körpern Mühe
denn und ungewiß dem Sein
was Welt erhält
soll ruhen uns gedeiht
zwar schwer die Form

Und Licht

Geist und Licht
und Seligkeit
und bei Geburt
Verlangen das sich
sammelte
zum Strom
und unbesiegte Wasser
uns umfangen
meint seit jeher schon
was uns belebt
an anderer Zeit
vergangen war doch
schließlich eine Woche
ohne Gott und Tat
und dann erbrachte
nächsten Rat und Mut

Zum Sommer

Ein Stamm warf nun alle Blätter ab zum Schutz und das klingt schon ungewohnt am Tag ist ein Verlangen hinter Wänden und zur Nacht die Arbeit und Seligkeit und jemand suchte täglich am Feld rief dort daß die Fremden es kaum merkten wie so oft/ man sah ein Tier in der Glutsonne der Tage äsen zum letzten Mal unwissend vom morgigen Tod der schon beschlossen war und fast ewig führt ein Weg hier hinaus aber nie in die Weite als das Freie sondern folgend den Pfaden der eigenen Furcht und so zurück nur zur Welt bis man endlich fallen mag zu einem Herbst der einst Endgültigkeit besagt

Darum flieht

Darum flieht
das wahre Ziel die
Lösung aller
Schmach im Wind
der Tat und hindert
Mut was kommen mag
nicht wert nicht Wort
der Wege
scheiden zwischen Sein und Gut
und sagen
vorher geht ein Mensch
ins Weltsein ein
um neu zu fragen
nach der Ewigkeit
ist nun verloren ihre
Zeit und Art?
.

Ist Leib

Irgendwo ist Leib und
Sein und alle Feuer
treibt ein Brand
zum Glück
die Form nun mehrt die
Stücke einst zum Land
und jenes sieht sie
reglos bald zurück
und unerkannt
die Leben
geben aller Wesenheit
den Wille ihrer Tat
und Streben heißt
so Welt und ratlos sein
an solcher Art sind wir genesen
bald was Sterben heißt
am Bild