Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Vom Weg

geklärt die
sieben Ströme und
wachsam der See ist leicht
zu finden
an den Hunden war
Wohlsein
doch Scham
das Napat nun vom Wasser gab
als alle Götter
von den Zahlen
und Wogen der Töne
ledig die Wunden verbargen
und Kunde vom Weg
tat ein eisernes Grab

Am Dezember

Als es unten am Feld gerade noch hell war aber am Haus schon deutlich die Dunkelheit lag wegen der Mauern und Bäume da dachte man wie es wohl gewesen sei dort vor den Jahren im Sturm und die Zwei die jetzt schwarz wie Silhouetten die Ferne bemaßen ob sie lohne als Revier aber diese Freiheit zu groß und undurchdringbar schien und daher es vorzogen von teurem Stein zu essen oder einfach so ihrem Herren zu gefallen da war es also fast Dezember geworden und die Welt selbst schien etwas ferner zwischen den Wänden nur ab und an ein Kratzen um die Uhrzeit ein Tier oder Bleche die sich krümmten im Feuer bis zur vollen Stunde nun Worte zu den Fenstern und dann und schließlich am Rauch der Nacht: das Leben.

Wie Nahrung

Wie Nahrung
die Sonnen rot ist die Form
so wurde uns gelehrt vom
Sohn daß alle die
erhoben sind vom Samen
jetzt nicht mehr versehrt
sind am Leib
daß der Satz
von dem was
bleibt verwandt war und
am Schlund der Welt
nur wir es sind
die jene Leben sehen
die einst vergehen
und immer nur
vergehen

In den Farben


Der Finsternis nun
bar der Freuden und
dem Herbst der falsch ins Werk
gesetzt am
Himmel war
sind hundert Namen fremd genug
die kannten nur die
allem ledig
in den wahren Farben leben
und die größten aller Gaben stehen
abseits allem Trug
und so zuletzt für sich allein
am endlos tiefen Firmament

Nun

Nun war hier jemand dem versagten sich zuletzt alle Sätze und doch war er bemüht noch Befehle auszugeben wie gewohnt aus seiner Zeit und dem anderen indes drohten gar Niere und Glieder zu faulen und schaute doch nur nach den Mädchen und so gingen sie ohne Vorbereitung und angstvoll dem November entgegen (die Schwestern und Verwandten hatten sich nach Absprache entfernt ) und überhaupt wurde die Welt für sie jetzt so fahl und verschlossen daß sie mit Schaudern die schwierige Ahnung beschlich daß es nun selbst zu spät war auch nur zu bemerken daß hierüber noch zur rechten Zeit zu irgendeiner Einsicht zu kommen wäre