Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

Die Worte die vier

Serum und Sehnen
der Körper der Jäger
in den acht und zehn Höllen zu
wandelloser Wirklichkeit der
Qual verbracht  –
sind in die  reinen Länder  
die Worte hinein
gesagt die vier
und verloren vom Tal
nichts was sich erhöbe
es ist der höchste Ort bereits
wo Mensches Wunsch  nicht möglich
sei zu stillen
und jemand gezeugt war
nach anderem Willen
als Kind aus der Gier


Todeszeichen

Daß man auf einer Katze reitet
dem Königsgeist die rote Burg 
 zum  Todeszeichen
übergab
und die Furcht der Glanz durch Hören
Oh Kind der Welt den acht Pisaci  
verloren war und  so
befreit die schwarze Candala  
die Masse /
sie lodert wie der Wind
vergangener Tat die Summe
aller Hitze ist das Gold
so erreicht der  Tote das
Nichts  das  er gewollt  hat
als sein Ziel

Mit den Hungergeistern

Mit den Hungergeistern
sind die Blicke 
und  die sieben Zeichen
durch den Widerstand
geschnitten und
der Schlaf war  getauscht gegen Mut
wenn alle Wesenheit und Form
verdunkelt ist
Emaho!
dann sei dein Mund vollkommen –
mit  Melasse und Glut  die  tropft /
zerrissen der Kopf und Rumpf
und hinab nur zum Schein
ist mein Frieden
wie  das Sein
wie diese  Zeit 
 uns niemals  genug

Nach der Nässe

Nach  der unbesprochenen Nässe kam es schließlich zu einem lichten Wuchs am Grund bis zum ersten Stock bis an die ersten Fenster bei verstelltem Südlicht wo ich mit den Meisen aber Hoffnungen hegte und doch der Ausgang ungewiss schien auch wegen der Kosten der fremden Vorhaben / fast hilfreich daß man zugleich von immer neuen  Räumen denkt weil man  über das was bekannt ist hinauswachsen muß in anderen Zimmern oder Zeiten und diese  zusammenfügt zu Einem und sich hiermit weit entfernt hat im Schlaf  und um zu lernen über die wahre Kraft und Bewegung  weil man erkennt  daß selbst das Vergangene in anderen Variationen noch lebt und wirkt und vielfache  Wahrheit hat und durch die Beeindruckung ein Wunsch entsteht hiervon etwas nachzubilden für alle zur Anschauung und zur Bewahrung.

Als Wirklichkeit

Hierin sind die
Heruka und Gauri
siegreich
wer von der
erbarmenden Mutter Energie
getrunken und
vom Ursprung
gekostet hat in centro
hat schon das was vor uns liegt –
willst du den neuen Mensch
beim Namen haben
dann sieh nur das
was ist  was ich jetzt bin
was kraft der Reinheit
uns Gewißheit wird
ist im  Sinn  der Geister
gut gediehen und lebt für uns nun fort
als Wirklichkeit und Licht

Sprich nach

Das soll ein ewiger Tempel sein
dort lebe wohl und sei kein
Fremder
das könnte ein
Verdammter hoffen aber 
tausend Klänge   des
Erkennens offen aus
dem Norden 
als ein Gegenmittel gewiß
wir steigen auf die Höhen
drei Gifte
sind geschnitten dort
vier Arten der Geburt
und unbedeutend
jetzt dein Ich und dein Wort
nur eines noch
sprich nach sei gut darin:
‘tu alles fort’
nun  sei

Die Seele

Die Seele macht sich
der Fliegen und Engel gemein 
vergeben ist bald sanft das Feld –
wer sich an Christum stößt
sagt von der Welt das
unerschaffne Licht
und Einigkeit der Demut
ist der Grund genommen –
das war bedeutsam als
man  aß und trank und
genesen war vom Gift
der Kröten
soll fließen aus der Ewigkeit ein Öl   
wir haben reuevoll bekannt und
bereit  zu leben für das Land
sind wir im Nachklang
unserer Lieder

Sprach

Sprach am kleinen Wasser spät im April um eine Frage nach den  ersten Dingen oder  den Erwartungen an die Wesen an die Verwandschaften aber wies jeden Grund zurück der  versuchte den Geist zu leugnen und fuhr dann wach und erwärmt   über die bekannten Wege flog fast auf einer engelischen Welle nachts  umarmte die Menschen alle waren nun beteiligt  im Geiste und entschwand im Schutz des Hauses nicht ohne Traktat und Anrede an die anderen und eine Ermahnung wegen  der nicht genutzten Zeit ihrer Leben

Mit Narben

Mit Narben vom Hunger
der Vater
vom Anteil  zerbrochen
das Haus und die Kinder
geopfert im Holz   ein Stoß
dem Phlegma der Augen
das Wasser der  Verstand
fast nackt  am Stamm 
von West gebannt sind
Myrus und Agrippa
verstrickt in der Luft 
bald kommen sie zurück
zum Frieden  mit Waffen in
das Land in
der Hand ein Glas zum
Blut ihrer Feinde

Perseus

Perseus schützt vor Neid
am Wind die Ziegen
und Tiere die erhoben sind
zum Fest
getrocknet mit Sehnen
die sieben Kälber Marias
und notwendig Wiesel
zerreißen die Gallen und Blasen
der Toten siebter Tag
die Freude mit
Alaun und gelber Rübe 
die Stirn  nach Mondes Kräften
voran indes ins Element
das Trübe vom Tag ist  jetzt verborgen
und ein jeder schaut
was kommen mag
buchstabiert den eigenen Tod
am unbekannten Firmament