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Inhalt – Lyrik und Kurzprosa

In einer Zeit

In einer Zeit da war Kampf und Niedertracht und man sah an den Gärten einen Schrei und bald löste sich aus dem Winter ein Tag der von Hoffnung sprach und sagte den Körpern zu daß sie bald heller würden um zu gedeihen nur dazu fehlte noch eine neue Tat – immerhin – am großen Haus dort draußen da waren nun viele gegangen erleichterten die Welt um ihre Rufe und all ihr Wollen – wir haben sie alle Nächte nicht erhört und damit es Gott gleich getan.

Der Strom

Sieh den Strom
der schaut nach Sein und
kennt noch nicht die
Form die denkt herbei
die Eigenwesen und
besiegt die
Seligkeit der Dinge
denn stumpf ihr Reiz und
Stand der
Saat besprach am
Feld den Leib
er bringe jene Frucht und
Leben und alles
was gegeben ist zu
seiner Art zu neigen

Heute

Heute kam ein neuer Wind die Tiere trieb es hinaus bis zu den anderen Häusern Lichter sah man dort nur sporadisch die meisten Mauern blieben dunkel hier wohnt ja kaum noch wer ja der Tod hielt Einzug in der Straße zur kalten Zeit und die Leiden in die Körper der Überlebenden und nun wird es also März so ist man genötigt zur Hoffnung und vielleicht fällt aller Widerstand so schnell wie das Grau der Himmel von Monaten und man hat zuletzt gesehen daß ein Dahinter ist an dem jemand leben mag verborgen noch aber von unendlichem Willen wohl

In der Weise

In der Weise
aller Arten
ist ein Tun bemessen und
Verlangen heißt der Satz
von Allem welches
so den Schall
der Zeit benennt
denn nur gehört
an einer Welt der
Energie die
die sie verbrennt
und uns allein
ins Sein gestellt hat
Klang und Raum bestimmt
zu hoher Art wir
sollen lesen in der
Sonne