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Stand und Tat

Weil man von heute
und dem Sein nicht
reden mag sind Stand und Tat
vermischt
und wagen nicht
die Ruhe dann will Menschen
zeigen von der
Helligkeit die
Stirn die sich dem Traum gestellt
und Wahrheit sprach
wenn ungehört die Zeit gebrach an
Wahn und Wiederkehr
den ersten Stunden
ist uns ein fremdes Lied
gewahr
das wundersam und fern
uns eine andere Welt gebar.

Dieser Geist

Wie sollte dieser Geist
zum Schein nur
sprechen eine Form
und ein Gebet zur Welt herbei
die
ungeschaffen sei und
uns verloren war
denn
Mut ob Freude
ob Verfall sei uns
bestellt die Zukunft
wie ein neues Feld
erdacht
und sprechen hell
vom Geist der
uns gebar und bald
wird endlos
wundersame Kraft

Aus einem Stand

Aus einem Stand der
Zeiten ist der
unverbrauchte Tag gelenkt
der innen jene
Schau vom Fall des Werdens
dachte und
ein Wissen in die Ferne
drängt dem All und Himmel bald
das Wort
so zogen
dort die Wetter her und
nah den Sternen
sprachen Ort für Ort
die Gnade noch
nach einem Grund
und gingen leise
gingen fort

Zur Tropen-Ontologie

„Die Tropenontologie ist (als ontologische Gesamtkonzeption verstanden) in erster Linie gegen die traditionelle Substanzontologie gerichtet, die Substanzen als eine fundamentale ontologische Kategorie betrachtet. Tropenontologen dagegen analysieren Dinge als Bündel von Eigenschaften. Damit diese Bündel aber als konkrete Einzeldinge verstanden werden können, müssen auch die jeweiligen Eigenschaften als Einzeldinge konzipiert werden, da numerisch verschiedene Eigenschaftsbündel sich durch irgendetwas unterscheiden müssen, um nicht identisch zu sein…“ (Meinard Kuhlmann)

Nun löst man die Substanz von ihrer Substanzialität und erhebt die Kategorie der Eigenschaftlichkeit selbst zur Substanz, der vermeintlich sekundäre Aspekt (der Eigenschaftlichkeit) wird nun alleinig zum Fundament des Seins. Dabei gäbe es so viele Eigenschaften wie Dinge oder wie Atome oder subatomare Teilchen an sich. Die kaum fassbare Substanzialität der Teilchen wird so noch ‘durchlässiger’, die Erscheinung der Dinge wird relativiert ihrem wahren Wesen gemäß als nun nicht in sich selbst existente, sondern primär eigenschaftliche Grundierung zum Sein. Doch kann man so fragen, wie viele Eigenschaften des Rot es so geben soll und wie diese sich subsumieren zu einem wahrgenommenen Rot der Makrowelt. Hier mag ich doch den Begriff der platonischen Idee bemühen: Der strikte Nominalismus der Tropen nämlich wird in seiner Bündelung und Interpretationsmöglichkeit zur Disposition, die ohne übergeordnete Bedingung immer nur in der endlosen und formlosen Varietät und Mikro-Eigenschaftlichkeit ihrer selbst verbleiben müsste.

„Wenn man Substanz so definiert, dass sie das fundamentale, nicht weiter reduzierbare Baumaterial der Welt ist, dann sind Tropen die neuen Substanzen.”

“Die fundamentale Eigenschaft ist die fundamentale Substanz.“
“Das universelle Konzept „Rot“ existiert für den Tropenontologen nicht als eigenständiges metaphysisches Ding (wie Platons Ideenlehre).
Stattdessen bildet der menschliche Geist eine Menge oder Klasse aus all diesen Milliarden einzelnen Rot-Tropen, weil sie sich extrem stark ähneln“ (Quelle: KI)

Jedoch setze ich hier die Idee der Idee entgegen: Der Mensch bildet sie erst zur Gestalt (des Rot nämlich). Ohne Anlage zur Rotheit aber würde er sie als Blau, Grün oder irgendetwas anderes, vielleicht als etwas Wechselhaftes, nicht Festgestelltes benennen. Warum dies aber kein rein linguistisches Problem ist: Die Benennung nach der Beobachtung als zugehörig interpretierbarer Eigenschaften (die vielen divergierenden Rotheiten) erfolgt durch eine Interpretierbarkeit zu deren Zugehörigkeit, und diese Möglichkeit (oder Notwendigkeit) ist von etwas vorgegeben – nur daher lassen sie sich eben in der Anschauung als Ähnliche kategorisieren. Man kann auch sagen: Wegen ihrer inneren Verwandtschaft sind sie dem Betrachter zur Erkenntnis über ihre Verwandtschaft, zum übergeordneten Begriff intendiert.

Vorstellung

„Der Witz aller…revisionären Ansätze besteht ja gerade darin, statt klassischen Objekten einen anderen Typ von Entitäten als fundamental anzusehen und alles andere auf diese Entitäten zu reduzieren. Dazu muß die Existenz zum Beispiel von anderen Typen klassischer Objekte nicht bestritten werden, ganz sicher aber deren Fundamentalität.
…
Insgesamt scheinen mir alle ontologisch relevanten Ergebnisse bezüglich der Quantenphysik darauf hinzudeuten, die klassische Ding- (oder ‚Substanz‘-) Ontologie nicht nur zu modifizieren, sondern mit ihr zu brechen und auf fundamentaler Ebene Entitäten ganz anderer Natur anzusiedeln.“ (Meinard Kuhlmann)

Ich sage: Die Substanz ist zu verallgemeinern – als Präposition, die zur Eigenschaftlichkeit erst drängt, dies aber gibt einen Hinweis auf ihre unnennbare Informationsfülle.

Der Begriff der Konplementarität: „Denn erst durch ihn kann man verständlich machen, daß die Vorstellung eines materiellen Objekts, das von der Art, wie es beobachtet wird, ganz unabhängig ist, nur eine abstrakte Extrapolation darstellt, der nichts wirkliches genau entspricht.“ (Wolfgang Pauli)

Der Begriff der Vor-Stellung meint ja: Etwas vor sich stellen, zur Ansicht bringen, aber er hat zugleich auch die Bedeutung, etwas auszudenken. Das trifft genau den Sachverhalt der Objekt-Werdung: Zur Ansicht bringt der Beobachter auf verschiedenem, perzeptionellem und beschreibendem Weg die Form. Er stellt jenes, was vorher gedanklich in ihm war (oder zu ihm kam), nun vor sich selber hin, so kommt es zu einer Relationierung des Objektes aus dem Subjekt. Und dies geschieht eben gemäß einem inneren Gedanken. Das Subjekt objektiviert sich gemäß einer inneren Verfasstheit, einer Conclusio oder Intuition, Letztere verweisen auf die Herkunft und Potenz menschlichen Geistes und seiner höheren Teilhabe.
Volkmann-Schluck über die Ontologie Platons bei Plotin: „Wenn der Nous ein Abbild des Ursprungs ist, dann bedeutet das einmal, daß er nicht aus sich selbst ist, sondern seine Seinsbedingungen in einem anderen hat, und ferner, daß sein Seinssinn in der Bekundung eines anderen, ihm an Seinsmächtigkeit Überlegenen liegt, das sich in ihm darstellt. Beide Seiten gehören zusammen: die Manifestation der Macht des Ursprungs und der in der Abbildhaftigkeit beschlossene Seinsverlust des Abbildes.“
Dieser ‘Seinsverlust des Abbildes’ aber resultiert aus der Vorstellung der Seele als unterer Disposition des Nous mit ihrem Blick, mit ihrer Intention zur ‘materiellen’ Veranschaulichung ihrer Vorstellung.

Im Wahrnehmen

„Subatomare Teilchen existieren nach alledem nicht als die fundamentalen Bausteine aller materiellen Dinge und alles physikalischen Geschehens in der Welt. Bei den verschiedenen Teilchenbegriffen der Physik handelt es sich um effektive Konzepte, die unterschiedlichen Stufen der Wirklichkeitsbeschreibung entsprechen und von denen vermutlich keines fundamental ist. Die philosophische Diskussion dieser Einsicht hat noch kaum begonnen.“ (Brigitte Falkenburg)

Wo aber die Physik zur Welterklärung (vorerst) innehält, da gerade soll die Philosophie einsetzen können, sie mag sich in wegweisender Spekulation ergehen oder bereits vorgedachten Konzepten und Traditionen folgen, die eine – nun auf den gegenwärtigen Stand übertragbare – Nicht-Substanzialität der gewordenen Welt proklamieren. An dieser Stelle etwa mit dem Immaterialismus Berkeleys:

„ ‚Esse est percipi‘ (Sein ist Wahrgenommenwerden)
Für Berkeley ist die Existenz von Dingen untrennbar mit ihrer Wahrnehmung verbunden. Ein physikalisches Objekt existiert nur deshalb, weil es von einem bewussten Geist (einem Subjekt) wahrgenommen wird. Wenn wir einen Apfel betrachten, nehmen wir seine Farbe, Form, Süße und Härte wahr. Diese Eigenschaften sind für Berkeley jedoch reine Sinneseindrücke (Ideen) in unserem Bewusstsein. Der Apfel ist nichts anderes als die Summe dieser Wahrnehmungen – es gibt keinen ‘materiellen Kern’ dahinter, der diese Eigenschaften trägt.“ (Quelle:KI)
„Wenn Dinge nur existieren, wenn sie wahrgenommen werden, müsste ein Baum im Wald aufhören zu existieren, sobald niemand hinsieht.“ (Quelle:KI)

Alles aber existiert in objektivierter Ansichtigkeit nur in Interdepenzen des Wahrnehmens. Schaut kein menschlicher Betrachter auf den Baum, existiert er weiterhin, aber er wird eben so aufgenommen, wie mögliche andere Gattungen, andere lebende Entitäten ihn sehen. Sieht ihn aber absolut niemand, besteht er indes für sich, nun – radikal objektiviert – als Ding an Sich, und so aber nur als Subjekt in und für sich selbst. Das heißt: Was unerkannt ist, das residiert auf (uns) unerkannte Art. Die unerkannte Art ist die Art und Weise der unattributierten Existenz, die schließlich nur im Subjekt selbst verweilt, was ein Mysterium meint, das aus sich selber sprechen muß. Und die Frage schließt sich hier an, ob ein Baum überhaupt aus sich selbst zur Wahrnehmung über sich selbst befähigt sein kann. Meine Antwort hierzu lautet: Bewußtsein ist Istheit aus der Einsheit – die Istheit indes kann niemals nicht sein, und dies in keiner Entität.

Zur Vielheit

“In Hinblick auf den Atomismus kann man sagen, daß das Tauschgeschäft zwischen Philosophie und Physik eine differenzierte Bilanz aufzuweisen hat. Von Demokrits Erbe ist einiges verloren gegangen. Aus dem Cluster der Annahmen, die den antiken Atomismus ausmachen, spielen aber einige auch gegenwärtig noch eine wichtige Rolle. Kurz zusammengefasst: Die Elementarteilchen sind nach heutiger Sicht nicht unvergänglich, ihre Eigenschaften und ihre ‚Bewegung‘ werden überwiegend nicht räumlich charakterisiert, und neuere Theorien für höhere Energiebereiche können immer wieder zeigen, dass auch die bisher für fundamental gehaltenen Teilchen zusammengesetzt sind. Von den materiellen Annahmen des antiken Atomismus ist also nicht viel übrig geblieben.“ (Manfred Stöckler)

Und vor allem:„Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen.“ (Werner Heisenberg).

Das heißt also, daß die subatomare Ebene nicht substanziell beschrieben oder besser: befestigt ist, sondern daß sie jeweils in Relation zu unserem Bewußtseinszustand Präposition ist, auf die wir erst unser Bild einschreiben, eingravieren- ein Bild, das sich an unserem Bewußtsein bricht.

Volkmann Schluck über die Ontologie Platons bei Plotin: „Die Vielheit ist die Weise, wie das unterscheidende Denken das usprünglich Eine und Ganze, das unteilbar Innerliche, begegnen läßt.“
„Die Vielheit ist kein summatives Kompositum, sondern sie stellt die Aufbauelemente einer einheitlichen Wesenheit dar, Teile eines vorgängig an ihm selbst Einigen und Ganzen. Die Gene sind keine Bestandstücke, sondern Seinsmomente eines ursprünglich einheitlichen Phänomens, das dann dianoetisch zerlegt wird.“

Oder anders gesagt: Vor der Vielheit steht der Bewußtseinsprozeß, der das Präpositionale und dort Zusammengehörige in das Einzelne der Erscheinung gebiert und damit unterteilt in Relationalitäten zum Dasein. Dies meint Dianoia gerade auch als intuitive Vernunft! Und dies meint den Beginn der Materie, der Anschaulichkeit.

Geist/Materie

„Nun aber kömmt diese Anschauung nie allein, als ein vollständiger Akt des Bewußtseins, vor; wie denn auch die sinnliche Anschauung nicht allein vorkommt, noch das Bewußtsein vollendet, sondern beide müssen begriffen werden. Nicht aber allein dies, sondern die intellektuelle Anschauung ist auch stets mit einer sinnlichen verknüpft. Ich kann mich nicht handelnd finden, ohne ein Objekt zu finden, auf welches ich handle, in einer sinnlichen Anschauung, welche begriffen wird; ohne ein Bild von dem, was ich hervorbringen will, zu entwerfen, welches gleichfalls begriffen wird. Wie weiß ich denn nun, was ich hervorbringen will, und wie könnte ich dies wissen, außer daß ich mir im Entwerfen des ZweckBegriffes, als einem Handeln unmittelbar zusehe? – Nur dieser ganze Zustand in Vereinigung des angegebenen Mannigfaltigen vollendet das Bewußtsein. Nur der Begriffe, des vom Objekte und des vom Zwecke, werde ich mir bewußt, nicht aber der beiden ihnen zum Grunde liegenden Anschauungen.“ (Fichte)

Das geistige Momentum vermanifestiert sich in der Stofflichkeit. Von den physikalischen Prämissen des 20. Jahrhunderts konnte Fichte indes nicht einmal ahnen (?). Ich proklamiere für die primärste Ebene der Materialität, also physikalisch gesehen der subatomaren Teilchen oder Felder, eine vorgelagerte Befähigung zur Anregung. Ich meine hier Geist als feinstoffliches Sein, das heißt: stoffliches Sein, das noch nicht wissenschaftlich/empirisch beschrieben, auf dieser primärsten Ebene der Welt-Substanz jedoch Tätigsein hat und sich übersetzt in eine intentionsgeleitete Eigenschaftlichkeit, das also Vorstellung und Intention zu ersten meßbaren Eigenschaften (etwa als Tropen benannt) zur Werdung veranlaßt. Und auf dieser Grundierung wird schließlich eine Übersetzung zum Makroobjekt ermöglicht..
Dieser Missing-Link zwischen Intention und Quantenfeld als unterster Ebene der Verwirklichung harrt noch der Findung und genauen Beschreibung. Geist und Materie sollen dabei einen fließenden Übergang bilden, die Unterscheidung aber – die Scheidung – in zwei Seins- Bereiche ist ein linguistisches Verfahren und geschieht an der Nahtstelle zur Unerklärbarkeit, an der wir unserem Wissensstand gemäß erst Materie fassbar und beschreibbar machen können. Zu klären sei hiermit kein Übergang von Seinsbereichen, sondern vielmehr die Herkunft ontischer Stufungen.

Eine Korrelation zur Lehre des Tantra:
“Das Prinzip der Manifestation (Tattva-Lehre)
Anders als in asketischen Traditionen (wie dem klassischen Yoga), die die materielle Welt oft als Täuschung (Maya) oder Gefängnis der Seele betrachten, adelt der Tantrismus die Materie. Geist und Materie werden als zwei Seiten derselben Medaille verstanden:

  • Prakasha und Vimarsha: Das reine, formlose Bewusstsein (Shiva) besitzt eine innewohnende, dynamische Kraft (Shakti).
  • Der kosmische Übergang: Die Schöpfung ist kein Schöpfungsakt aus dem Nichts, sondern eine Selbst-Verdichtung (Evolution/Emanation) des göttlichen Bewusstseins. Geist “kondensiert” schrittweise zu Energie und schließlich zu fester Materie.
  • Kein Dualismus: Die materielle Welt ist somit nicht unspirituell, sondern schlichtweg die am dichtesten manifestierte Form des Geistes.” (Quelle:KI)

Wahrnehmung und Werdung

„Dieses dem Philosophen angemutete Anschauen seiner selbst im Vollziehen des Akts, wodurch ihm das Ich entsteht, nenne ich intellektuelle Anschauung. Sie ist das unmittelbare Bewußtsein; daß ich handle, und was ich handle: sie ist das, wodurch ich etwas weiß, weil ich es tue. Daß es ein solches Vermögen der intellektuellen Anschauung gebe, läßt sich nicht durch Begriffe demonstrieren, noch, was es sei, aus Begriffen entwickeln. Jeder muß es unmittelbar in sich selbst finden, oder er wird es nie kennen lernen. Die Forderung, man solle es ihm durch Räsonnement nachweisen, ist noch um vieles wunderbarer, als die Forderung eines Blindgebornen sein würde, dass man ihm, ohne dass er zu sehen brauche, erklären müsse, was die Farben seien.“
(Fichte)

Die intellektuelle Anschauung gebiert Welt durch Dekohärenz, und dies geschieht in jeder einzelnen wahrnehmenden Entität ihrem Bewußtsein gemäß. Die Bewußtseine bilden dabei interdependente Welten, sind bei aller Unterschiedlichkeit das konstituierende Moment der einen -bekannten- Welt, was heißt, daß es eine Gemeinsamkeit gibt, auf die verwiesen ist, nämlich die Schnittmenge der Perzeptionen, was dann also erst Welt genannt wird: ‚Welt‘ heißt so die Benennung eines gemeinschaftlich Vorfindlichen. Die Sicht und also Definition hierüber indes ist gattungsabhängig, daher ist auch keine Besprechung, keine Verhandlung, keine letzte Einigung. Auch wissen wir gar nicht, welche weiteren (hypothetischen) Gattungen als am gesamten Wahrnehmungs- und Werdungsprozeß beteiligt angenommen werden könnten. Weiter gedacht aber hat diese Frage gar keine letzte Relevanz, denn die Stufenfolge der Beobachtung von Welt verläuft zwar erst sinnlich, dann sinnlich und geistig, dann aber rein geistig, also abstrahierend von der Wahrnehmung ihren Ursprungs und Ertrages aus der Gattung zu einer Totalität des einen (des ich einigenden) Geistigen . Das Attribut ‘geistig’ nutze ich synonym für ‘feinstofflich’. Dies aber bezeichnet die Ebene, auf der der Betrachter die Koordinaten zur Betrachtung selber setzen kann.

Eine wahrlich wichtige Implikation aus Fichtes Wort ist indes die unmittelbare Verantwortung, die aus dem Subjekt für die (seine) Welt entspringt. Nur der ist schöpferisch, und nur der erwirkt, der selber betrachtet und so gebiert. Alles ist durch „intellektuelle Anschauung“, und alles ist in der „intellektuellen Anschauung“, der gesamten Anschauung, die sich selbst betrachtet (zu ‚Welt‘ wird) wie durch ein Kaleidoskop.

Dem Feld


Dem Feld dort brachte ich die Tote und ein Gebet an eine ungewollte Welt und eine Klage an ihren Ursprung und wieder sprach ein Mensch dazu mit seinem Blut das sickert schwarz am Bett wir gehen aufeinander zu und wissen doch um eine Zeit die uns umfängt die uns beengt verwehrt in mannigfacher Art ein Sein abspricht und nun wie Geist an uns herangeführt die Luft jetzt deutlicher zum Herbst schon Tiere voller Zuversicht kommen hierher nach einem Jahr besprechen die Gärten die Frucht die noch in der Sonne dorrte und wir sind bereit – bereit für diese Zeit und härten uns zum Übergang mit Wasser – am Leib