Category Archives: Lyrik und Kurzprosa

Gelöst

Schwetaket du
sag vom Salz gelöst den Tod
und im Anfang sei der Sog
gewesen
dein Atem hat genau von hier
daß dreißig die
in Licht gekleidet bald die
Not bekannten
und gebeugt zum Sein
die eigene Hand
zum Opfer nannten
waren doch alle
nur zum Schein

Die Blicke

Nachts bald zu fremden Gärten und im Haus die Geister die Blicke der Katzen vermehrt zur Zimmerdecke man wußte nicht wegen manchen Klängen konnte nichts von der Verursachung kennen und am Fenster nur in die Ferne wie in die Zukunft als Geräusche aus dem Nachbarzimmer schreckten und unerklärlich ging es täglich zur Wintermitte und rauh dabei zur Fahrt am höchsten Punkt wo einst die mit dem Holzfuß und ihren Schwestern manchmal nur zu Besuch aber fast überlegen entschwanden im Wald wie viel war da vom Leben bald schon ganz in dieser Nähe zwar ungeahnt ins Bild gebannt von dem was man schon immer hatte heute erst zur Ansicht

Mit jedem Sinn

würden nach Osten
die Wurzel besprechen
und bald so zu den Himmeln
gehen denn
da ist ein
höchster Punkt im Licht
gesehen mit jedem Sinn der Erde
heißt nun
alles was schwarz und
schwer ist
soll sinken
wir rächen die Wetter
und wollen sie trinken
und diese Gier muß
bald vergehen

Es ist

Es ist wie bei den
Feuern
daß die Welt
vom Centro her rotieren soll
an ihrer Tat –
und die Sterne
reuen nicht
daß man sie bat
zu sprechen und
ihrem Kleid aus Luft
und Lust der Zeit voran
ging eine Ewigkeit
daß wir folgten
ihrer unbestimmten Ferne


Vor den Nächten

Am Feld war es nun ruhiger zumeist die Luft vom Tal oder die Feuchte der Bäche hierher verweht daß sie gerne lagen und schauten in diesem Angesicht oft hinter dem Haus und daß sie zu den kürzesten Tagen keine Fragen stellten und wegen der Bäume die nun endlich ganz leer standen erzählten von der Geschwindigkeit der Zeit und Wetter und daß es eine Frage der Zahlen wäre ob überhaupt etwas sei und wenn bald die ersten Nächte kämen ihrer Freiheit gemäß daß sie genug gelernt hätten daß sie hören könnten wer sich nähert ob darunter ein Geheimnis sei vielleicht nur ein fremdes Tier vom Wald her und so doch Gefahr genug bis zum Tag

Vom Weg

geklärt die
sieben Ströme und
wachsam der See ist leicht
zu finden
an den Hunden war
Wohlsein
doch Scham
das Napat nun vom Wasser gab
als alle Götter
von den Zahlen
und Wogen der Töne
ledig die Wunden verbargen
und Kunde vom Weg
tat ein eisernes Grab

Am Dezember

Als es unten am Feld gerade noch hell war aber am Haus schon deutlich die Dunkelheit lag wegen der Mauern und Bäume da dachte man wie es wohl gewesen sei dort vor den Jahren im Sturm und die Zwei die jetzt schwarz wie Silhouetten die Ferne bemaßen ob sie lohne als Revier aber diese Freiheit zu groß und undurchdringbar schien und daher es vorzogen von teurem Stein zu essen oder einfach so ihrem Herren zu gefallen da war es also fast Dezember geworden und die Welt selbst schien etwas ferner zwischen den Wänden nur ab und an ein Kratzen um die Uhrzeit ein Tier oder Bleche die sich krümmten im Feuer bis zur vollen Stunde nun Worte zu den Fenstern und dann und schließlich am Rauch der Nacht: das Leben.