“Der physische Körper des jiva ist auch der Körper des virat. Die ganze Welt ist der Körper des virat purusa. Die Gesamtheit aller physischen Körper ist virat. Die Totalität des groben Universums ist virat. Der menschliche Körper ist eine Miniaturausgabe des Universums. der Astralkörper (linga-deha, suksma-deha) des jiva (der individuellen Seele) ist auch der Astralkörper von hiranya -garbha. Der Kausalkörper (karana-sarira) des jiva ist auch der karana-sira von Isvara. Jiva ist nicht getrennt von virat, hiranya-garbha und Isvara. Die Gesamtheit aller subtilen Körper ist hiranya-garbha. Die Gesamtheit aller Kausalkörper ist Isvara. Die Glieder und Organe der individuellen Seelen sind auch Glieder und Organe der universalen Seele.” (Mandukya-Upanishad)
Und hier ein Wort zum Seelenanteil am Einen bei Plotin:
“Jede Seele hat, wie wir gesehen haben, einen höchsten Teil, der immer im Geist verbleibt. Folglich ist auch das geistige Erkennen eine Möglichkeit, die dem Selbst offensteht. Mehr noch: Die Daseinsform im Geist ist unser ursprüngliches und wahres Selbst, das lediglich durch die körperlichen Zusätze auf das Selbst der Erfahrungswelt reduziert wird”. (C.Tornau)
Letztlich konstituiert sich die Welt aus Wahrnehmung. Welt als solche ist ontisch nicht “fest” bestimmt, und es gibt derer viele, so viele eben, wie es (intersubjektive) Wahrnehmungsmöglichkeiten gibt. Alle Manifestation – auch die devaische – folgt diesem Prinzip und Ursprung. Die hohe Möglichkeit der Schaffung aber wird erreicht durch Seelenanteile im Nousspärischen, durch apriorische Intentionen von Entitäten also, die ontisch über den Wahrnehmungswelten und ihrer Objektivierungen stehen. Diese Entitäten finden sich verbunden zu einer allerhöchsten Ordnung, und dort ist (gnostisch) die Heimat des Ersten Menschen zu sehen -der prinzipiell die erste Objektivierung eines Ens-Seins zur Welt vollführt.